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Feuerberge Lanzarote - Lanzarote

Lanzarote

26-10-2008

Am besten erreicht man die Feuerberge von Yaiza aus. Die Straße führt direkt in den Parque Natcional de Timanfaya, dort sind mehr als 5000 ha Vulkanland und 25 Krater geschützt. Am Eingang des Nationalparkes steht der Teufel, als Wahrzeichen des Timanfaya.

Nach einigen Kilometern kommt man an den Kamelen vorbei, mit ihnen kann man einen Ritt in die Feuerberge machen, der sehr eindrucksvoll ist.
Nachdem man seinen Eintritt für den Nationalpark bezahlt hat, fährt man auf den Isolte de Hilario; dort ist die Stelle, wo es noch am heißesten ist. Es werden schon in einigen Metern Tiefe bis zu 400 Grad Celsius gemessen.
Die Parkwächter werfen Reisigbüschel in eine Erdspalte - das Reisig brennt sofort. Das Wasser, das sie reinlaufen lassen, kommt aus Erdrohren in Fontänen wieder hoch.

Im Restorante EL Diablo bekommt man Steaks vom Vulkangrill. Die schmecken gar nicht mal schlecht. Das Essen ist dort gut und reichlich. Die Preise angemessen.

Von hieraus wird eine Fahrt mit dem Bus ca. 14 km auf der Ruta de los Volcanos durch die Feuerberge angeboten. Es ist eine interessante Fahrt, die mitten durch die Vulkane führt. Dazu ertönt eine schwermütige Musik, die einem Schauer über den Rücken laufen lassen.

Das Tal "Los Valles" - Lanzarote

Lanzarote

25-10-2008

Das Tal von Los Valles ist Lanzarotes Kartoffellieferant Nummer Eins. Rings um den Ort werden die begehrten Erdäpfel auf Terrassenfeldern im traditionellen Trockenfeldverfahren angebaut. Die Urahnen der heutigen Bewohner besiedelten das fruchtbare Land, als sie vor dem Vulkanausbruch von 1730 aus der Gegend um Santa Catalina hierher flüchteten.

Im Zentrum der Streusiedlung Los Valles findet man die kleine Kirche Santa Catalina. Umgeben von strahlend weißen Häusern mit den für Lanzarote typischen grünen Fensterläden und flankiert von üppig blühenden roten Hibiskusbüschen bildet diese ein reizendes Dorfensemble.

Oberhalb von Los Valles erstreckt sich der größte Windpark Lanzarotes, der Parque Eólico, über einen Ausläufer des Bergrückens Risco de Famara. Die 48 Windräder versorgen vor allem die Meerwasserentsalzungsanlagen im Industriegebiet von Arrecife mit Energie. Deren Energiebedarf kann jedoch nur zu etwa 35 Prozent durch die umweltfreundliche Windenergie gedeckt werden.

Wenn man durch dieses Tal fährt, spürt man den Wind in den Haaren und im Gesicht. Er ist warm und angenehm. Man genießt das Gefühl von Freiheit und Gelassenheit.

Erida Ja, es stimmt - der Wind ist warm und angenehm. Man genießt die Luft und das Gefühl von Freiheit.

Teguise - Lanzarote

Lanzarote

26-10-2008

Costa Teguise ist ein modernes, großzügig angelegtes Ferienzentrum auf der Kanareninsel Lanzarote. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer nordöstlich der Inselhauptstadt Arrecife.

Diese Anfang der 70er Jahre begonnene Retortenstadt wurde eigens für den Tourismus an der Ostküste der Gemeinde Teguise aufgebaut.
An dessen Entstehung war in den ersten Jahren der bekannte kanarische Architekt und Umweltschützer César Manrique entscheidend beteiligt.
1977 entwarf er die Garten- und Schwimmbadanlagen des Fünf-Sterne-Hotels Melia Salinas, dessen Architekt Fernando Higueras war. Die weißen Gebäude des neuen Ferienortes sollten im kanarischen Stil, mit grünen oder braunen Fenstern, entstehen, und die Anzahl der Stockwerke war begrenzt. Es ist noch möglich, das von ihm als Feriendorf entworfene Pueblo Marinero mit seinen höchstens zwei-etagigen Gebäuden in der Avenida de las Islas Canarias im Zentrum von Costa Teguise sehen. An vielen Stellen hat sich das Bild gewandelt und viele große Hotels wurden errichtet.
An der Costa Teguise wohnen kaum Einheimische, dafür aber sehr viele Touristen. Man gibt die Zahl der Einwohner mit 4.948 (2006) an. Es gibt lange Einkaufsstraßen mit zahllosen Restaurants, Einkaufszentren und Autovermietungen. Ein Stadtzentrum sucht man vergebens, dafür gibt es lange Strandpromenaden mit Biergärten und Cafés. Alle Sandstrände wurden künstlich angelegt, darunter die Playa de los Charcos, die Playa de las Cucharas, die Playa del Jablillo und die Playa Bastián. Windsurfer finden hier optimale Bedingungen.

Öffentliche Busverbindungen zur Hauptstadt und ins Umland sind vorhanden.
Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Einen eigenen Hafen besitzt Costa Teguise nicht.