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Soy Lakritze de Saarbrücken. Estoy en Qype desde 26-10-2006

"Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt."

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Atelier Continuité - Darmstadt

Rheinstraße 51, über Zimmermann Elektronik, 64283 Darmstadt

21-11-2011

Mein Schreibtischstuhl ist ein hölzernes 60er-Jahre-Büromöbel mit Armlehnen und ledergepolsterter Sitzfläche. Sehr schick, eines weißbärtigen Professors würdig und so durchgesessen, daß ich es ohne zusätzliche Kissen keine zehn Minuten darauf aushalte. Nun ist es aber leider so, daß ich das Ding liebe — und mich aus lauter Liebe mit seinen gebrochenen Federn arrangieren muß.

Dachte ich zumindest bis gestern. Dann kam ich zu »Continuité«. Im ersten Stock eines Büro- und Geschäftshauses in der Rheinstraße (Eingang über den Innenhof) hat Joëlle Massart ihr Atelier, und das ist eine ausgezeichnete Sache. Joëlle Massart fertigt Innenausstattung; sie macht Vorhänge, Dekorationen für Fenster und Rollos, vor allem aber Polsterarbeiten.

Wenn man ihre großzügige Etage betritt, grüßen Stilmöbel mit farbenfrohen Bezügen und — ich habe alle ausprobiert — erfreulichem Sitzkomfort. Überall liegen Stoffstapel in verlockenden Farben; in der Werkstatt steht eine ausgeweidete Récamière, nackt bis auf den Holzrahmen und besetzt mit einem Schwarm kupferglänzender Sprungfedern. Diese werden demnächst systematisch per Zwirn miteinander verzurrt, dann mit Kokosfasern ausgestopft, weich gepolstert und bezogen — mit welchem Stoff, das wird die Besitzerin des Möbels noch entscheiden; dabei helfen unzählige Musterbücher und Materialproben. Am Ende soll das kostbare Stück, und das glaubt man sofort, wieder so vergnüglich federn wie vor 200 Jahren.

Das alles sieht nach geduldiger Arbeit, Geschick und viel Erfahrung aus. Joëlle Massart ist Belgierin und hat ihr Handwerk in Brüssel erlernt. Seit gut 15 Jahren fertigt und restauriert sie Sessel, Hocker und Sofas; einzelne Stücke verkauft sie, aber vor allem macht sie Reparaturen. Es sind, das sieht man sofort, alles Lieblingsstücke — die alten, die ihr zur Generalüberholung gebracht werden, wie die wunderbaren runderneuerten, die man bei ihr erwerben kann.

Für mich ist dieses Geschäft eine Entdeckung. Ich weiß jetzt, wo ich die nächsten Polstermöbel bekomme, haltbarer, passender und schöner als alles »von der Stange«. Und ich weiß, wo mein alter Schreibtischstuhl demnächst Urlaub machen wird.

Und da ich auf Qype keine Fotos mehr hochladen kann, gibt es hier welche zu sehen.

Lakritze Auf der Webseite findest Du einiges; Frau Massart macht individuelle Angebote. (Sie ist ein Ein-Frau-Betrieb.) Ich fand die Preise für all die Handarbeit moderat.

Limoncina Sehr schön! Ach ja, der rote Sessel… Träum!

Die konkrete Utopie - Vinothek & Tapasbar - Saarbrücken

Cecilienstraße 27, 66111 Saarbrücken

05-10-2011

Die Konkrete Utopie in der Hohenzollernstraße hat Junge gekriegt! Der Nachwuchs ist da, wo man ihn nicht besser plazieren könnte, nämlich mitten im Nauwieser Viertel. Unverkennbar der Stil des Restaurants: ein kunterbuntes Völkchen von Stühlen und Tischen, alles zwischen Erbstück und Design; der Rest der Einrichtung ist eß- bzw. trinkbar. Italienische Spezialitäten, großenteils direkt importiert, und jede Menge Wein; das alles kann man käuflich erwerben.

Das ist noch nicht das Beste: Hier gibt es kleine Gerichte, einfache, aber sauleckere italienische Sachen, dazu ein Glas Wein — für zehn Euro kriegt man hier Saarbrücken, wie es leibt und lebt, mitsamt Nauwieser Familienleben, und dazu noch ein Stück Italien. Hingehen!

Motel One - Saarbrücken

Schillerplatz 4, 66111 Saarbrücken

05-10-2011

Was das Innere betrifft, gilt die Kettenweisheit: kennste eines, kennste alle; sie sind ein bißchen wie eine Heirat zwischen dem alten braunen und dem neuen türkisen Qype. Im Motel One ist noch alles neu und unverwohnt und birgt insofern wenig Potential zum Konflikt. Design ist Geschmackssache, natürlich; in der Saarbrücker Filiale jedenfalls sind die Lounge-Teppiche noch puschelig, die Polster fleckenfrei und die Furniere neu und glänzend. Ich bin gespannt, wie sich das Design über die Jahre hält.

Bei Ausstattung und Service gilt: alles da, was nötig, nichts, was überflüssig ist. Zum Aufladen des Mobiltelefons braucht man eine Steckdose im Zimmer; also gibt es eine. Das gefällt mir als Minimalistin und versöhnt mich mit der Genormtheit des Gesamteindrucks.

Was das Ganze gut macht, ist die Lage zwischen Staatstheater und Markt. Da ist man mittendrin und hat es gleichzeitig ruhig — besser geht es kaum. Das Drumrum und das Dazu ist der Webseite zu entnehmen, Frühstück, Tiefgarage und so weiter. (Anderweitig parken ist in der Saarmetropole nämlich so gut wie unmöglich, anderweitig frühstücken hingegen kein Problem, wenn auch wahrscheinlich teurer.)

Als Übernachtungsmöglichkeit funktioniert Motel One so ein bißchen wie auch die Systemgastronomie: schnelle und umfassende Bedürfnisbefriedigung; man weiß, was man voneinander zu erwarten hat, eine Geschäftsbeziehung, aber sicher nichts fürs Herz.

Limoncina Ja, nix für’s Herz, sondern 0815-Standard. Sowas kann man mal haben, aber…

Buchwald - Hansaviertel

Bartningallee 29, 10557 Berlin

03-08-2011

Diese hohen Räume mit ihren sahnefarbenen Textiltapeten! Dieser Holzboden, von hunderttausend Kaffeetrinkern und tausend Kellnerinnen stumpfgetreten! Diese Theke mit diesem Leuchtstoffröhrenkronleuchtergebilde! Und, ach, diese Torten!

Gleich ist das Buchwald hundertfünfzig Jahre alt, die Großmutter aller Oma-Cafés, und hat sich zwischen gelegentlichen und wohl unvermeidbaren Erneuerungen ein gerüttelt Maß an Originalität bewahrt. Auch die Erzeugnisse nehmen keinerlei Rücksicht auf aktuelle Schönheitsideale: für Kalorienzähler ist das hier die Hölle. Für andere ein Paradies; zumindest so lange, bis man satt ist.

Ich will gar nicht wissen, mit welchen schmutzigen Tricks die Konditoren einen Schokoladenüberzug auf einem Schoko-Sahne-Kern befestigen, ich will nur das Ergebnis essen. Von der Trüffel-Sahne-Torte (Bild auf der Webseite) kann ich berichten, daß sie allen Erwartungen gerecht wird; sie schmeckt so gut, wie sie aussieht. Mehr ging dann nicht, nicht dieses Mal. Ein nächstes Mal wird es geben.

Lakritze Rumkugeln mit Haferflocken —? Das klingt verdächtig gesund. :) Meme, wenn Du das Rezept findest …
Bei uns waren Rumkugeln aus einem Haufen Palmfett und viel Kakao, und manchmal waren sie schon vor dem Rollen weggelöffelt.
Limo, das Café Meier in OS scheint es nicht mehr zu geben. Das hätte mich ja nun schon aus Prinzip interessiert.

Limoncina Ach, wie schade, Lakritze, dass es das Café nicht mehr gibt. Aber danke für die Info, ich wollte schon selbst nachschauen!

Brewbaker in der Arminuishalle Moabit - Moabit

Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin

03-08-2011

Das ist so ein Laden, den wünscht man sich um die Ecke: gelegen in der wunderschönen alten Moabiter Markthalle, besteht die ganze Sache aus einer Theke, einer Reihe grünkarierter Bierbänke und zwei sehr sachlich aussehenden Edelstahlbraukesseln. (Mehr stehen im Keller, sagte man uns.)

Im Angebot zwei Biere, die mehr als interessant klingen: Wiener Lager und Imperial Stout. Letzteres stand bald vor mir: tiefdunkel, fast ölig, mit hellbraunem Schaum und einer Note von Kaffee — grandios lecker! (Und leider schon alle. Na, macht nichts, die nächste Bierspezialität kommt bestimmt.)

Während wir da saßen und uns prächtigst unterhielten, kam faszinierenderweise ein Mann in Gummistiefeln und Blaumann vorbei, öffnete die Braukessel und schaufelte duftenden Treber in blaue Tonnen. Als Tierfutter, wie er uns freundlich erklärte. Überhaupt waren Chef, Treberschaufler und Thekenmann ausgesprochen entspannt und nett; man könnte sich vorstellen, Stammgast zu werden …

Hier würde ich mein Feierabendbier trinken — allein schon, um all die interessanten Sorten, die sie hier herstellen, mal probiert zu haben. Leider, leider ein bißchen weit weg für mich.

Rautgundis kein Kunststück entspannt zu sein wenn man den ganzen Tag von Bier umgeben ist…..

Limoncina Eine interessante Kneipe, wo man was zu sehen bekommt!

Café Zucker - Neustadt

Bahnhofstr. 10, 55116 Mainz

13-02-2011

Bahnfahrt und ein Stündchen Aufenthalt in Mainz? Wunderbar! Diese Stunde muß man nicht mit belegten Bahnhofsbrötchen oder Kaffee im Pappbecher verplempern. Drei Gehminuten vom Bahnhof entfernt liegt das Café Zucker, der ideale Ort für eine süße Pause in der Innenstadt.

Im Erdgeschoß des ernsten Gründerzeithauses strahlt es weiß: schwungvoll verzierte Torten im Schaufenster. Marzipan und Zuckerguß, Röschen, Baiser und Liebesperlen -- es fehlt an nichts. Der großzügige Verkaufsraum präsentiert Gebäck und Pralinen in beleuchteten Theken; wem da nicht der Mund wässert, der hat kein Herz für Konditorei.

Die Betreiber, ein junges Konditorenehepaar mit dem schönen Namen Becker, beraten freundlich; Bisquit und Mürbeteig, Sahne und Buttercreme, sämtliche süßen Köstlichkeiten sind hier aus eigener Herstellung.

Der Gastraum schließlich ist weiß und dunkelrosenrot eingerichtet, frisch und keinesfalls wie alle; man ahnt noch, wie es früher einmal ausgesehen haben muß. Mein Lieblingsdetail sind natürlich die Kaffeekannen aus früheren Jahrzehnten, die in der Reihe stehen (die hatte ich mal, von der ist mir der Deckel zersprungen, die gab es auch in grün und gold ...).

So, und nun ein halbes, dreiviertel Stündchen entspannen, den ordentlichen Kaffee und prächtigen Kuchen genießen, dann vielleicht noch ein Teilchen für den Weg -- perfekt. Was in meiner Sammlung noch fehlt, ist das Frühstück; das werde ich bei Gelegenheit probieren.

(Die Webseite gibt einen kleinen Eindruck von den Torten, die man bestellen kann.)

HansWurst09 Das Zucker kenne ich und kann alles bestätigen… :-)

lizard26 Aber ohne Zucker kein Glücksgefühl! Ab und zu muss auch mal Sünde sein-)

Kim Ehrentraut Schmuckgestaltung - Darmstadt

Am Sandacker 16, Neubau 1. Stock Mitte, 64295 Darmstadt

15-11-2010 (actualizado el 19-12-2010)

Im ersten Neubau-Stock des Werkhofs am Sandacker gibt es wunderschöne Dinge. Hier haben die Schmuckgestalterin Kim Ehrentraut und die Gold- und Silberschmiedin Barbara Walther ihr Atelier, zwei Werkstätten und Ausstellungsbereich auf kleinstem Raum.

Man könnte meinen, daß Ringe, Hals- und Armschmuck eben vor allen Dingen rund sind und es somit nicht viel Neues auf dem Gebiet geben könne. Umso mehr Freude macht es, die immer neuen Variationen des uralten Themas anzuschauen und über den Ideenreichtum der Gestalterinnen zu staunen.

Klassischer Schmuck aus Silber und Gold und mit farbigen Steinen macht nur einen Teil des Angebots aus. Barbara Walther ist Blattvergolderin und arbeitet mit farbigem Email; Kim Ehrentraut verwendet neben selbst hergestellten Perlen aus buntem Glas auch Fotodrucke für ihre Schmuckstücke.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist, mir Arbeitsplätze anzuschauen, und die von Goldschmieden finde ich besonders schön. Ins wohlsortierte Durcheinander von technischem und womöglich gefährlichem Gerät sind Farben getupft: Glasstangen, Bildvorlagen, Naturmaterialien und die zarten Erzeugnisse der Werkstatt. Diesen sieht man es kaum mehr an, aber Werkzeuge und Maschinen im kleinen Atelier machen klar, daß auch eine Goldschmiedin im Grunde eine Schmiedin ist und mit Feuer, körperlicher Kraft und handwerklichem Geschick arbeitet.

Der andere, planerische Teil ist in der Ausstellung weniger präsent. Das ist der Entwurf, die Auswahl von Material, die Abstimmung vom Kundenwunsch auf die vorhandenen Mittel und die Beratung. Am Ende des Prozesses liegt das fertige Werkstück, meist begleitet von einem erläuternden Büchlein, in einer maßgefertigten Schachtel -- ein kleines Gesamtkunstwerk.

Wenn ich einmal Schmuck suche, den nicht jeder trägt, oder nicht einfach bloß teure, sondern rundum passende Geschenke, dann gehe ich in dieses Atelier.

Limoncina Okay! ;-)

meme ... wirklich schön und absolut edel der Armreif - könnte mir auch gefallen, wobei ich den mit dem Peridot-Verschluß noch lieber hätte.

Ich habe gleich noch mal ein bisschen weitergeklickt und bin bei der Galerie Aurum in Bad Homburg gelandet. Dort kann man Frau Ehrentrauts Schmuck neben Schmuckstücken anderer Gestalter kaufen.

Für Lakritz-Liebhaber wie Lakritze gibt es dort einen Lakritz Ring ebenso wie eine Lakritz Kette - gestaltet von Tanja Hartmann ;-))

Futtermarkt - Saarbrücken

Futterstraße, 66111 Saarbrücken

10-12-2010

Ich hatte mich so gefreut: ein Markt in der Innenstadt, anders als die Wochenmärkte als Spezialitätenmarkt ausgelegt -- wie praktisch! Als es losging, war das Angebot hochattraktiv: Der Käseladen, das Apero aus St. Arnual und der Wintringer Hof waren vertreten; dazu gab es Weine, Brot, Fisch, Gewürze, Wurst, fair gehandelte Spezialitäten, Süßkrams und noch das ein oder andere mehr. Genug also, um sich für ein Schlemmerwochenende einzudecken.

Daß es nicht ganz rund lief, ahnte man schon im zweiten, dritten Monat. Wie ein einheitlicher Markt wirkte es nie; zu weit standen die Händler in der kahlen Futterstraße auseinander, und dann auch noch jedes Mal irgendwo anders; manche Standbesitzer mußten sogar mitten am Tage noch einmal umziehen.

Inzwischen sind von den ursprünglich zwölf, fünfzehn Ständen nur noch ein paar Unentwegte dabei, die jeden ersten Freitag im Monat frierend hinter ihren gefühlt drei Ständen ausharren. Die Bäckerei Olk ist dabei (wunderbare Bio- und auch Vollkornbrote, Kleingebäck, Kaffeestückchen), ein Stand mit frischen und geräucherten Forellen in allerbester Qualität, ein Nougathersteller und manchmal auch noch ein Stand mit Wein.

Sehr schade. Ich hoffe, der Standschwund ist vor allem den winterlichen Temperaturen zu verdanken, und der Markt startet im Frühjahr noch einmal durch, mit neuem Konzept nach Möglichkeit. Die Idee war gut.

Biba Und? hat sich was getan?

Lakritze Ich fürchte, nein. Es ist eher noch magerer geworden … Schade.

York - Saarbrücken

Klausener Straße 25, 66115 Saarbrücken

28-11-2010

Manchmal denke ich, wie gut, daß es Qype gibt. Ohne hätten wir das York nie gefunden.

Es braucht schon etwas Vorstellungkraft, um zu vergessen, daß hier einmal eine bodenständige Gaststätte untergebracht war. Man sieht es an der Architektur, an Fliesen, Rauhputz und den hölzernen und metallenen Zierelementen überall.

Aber schon die freundliche Begrüßung hebt den Eindruck und die Laune. Wir wollten's kurz machen, ein Hauptgericht, ein Nachtisch, Schluß. Die Speisekarte, alles andere als 08/15, macht es nicht leicht mit der Auswahl, aber was muß, das muß ... Zu den Getränken gab es nicht einfach nur Brot, sondern Brot mit höchst interessanten Buttersorten und im Anschluß Kleinigkeiten aus der Küche. Wir waren schon vor Beginn des Essens entzückt, vor allem von einem Gläschen kräftiger Bouillabaisse.

Und dann das Hauptgericht! Ich hatte mein Roastbeef »englisch« bestellt; das mache ich immer so in der Hoffnung, daß es dann zumindest nicht so ganz durch ist. Was ich dann aber serviert bekam, war großartig: richtig »rare«, also deutlich mehr als rosa, mit grobem Salz bestreut. Mit der Sauce zusammen einfach himmlisch. Dazu Röstkartoffeln und -gemüse, Meerrettich sowie ein Yorkshire Pudding (zu dem mir der Vergleich fehlt -- so was hatte ich noch nie). Ich war hin und weg.

Daß der Nachtisch das noch toppen könnte, auf seine Weise, hätte ich nicht erwartet; aber mein traditioneller Brotpudding mit Custard war zum Reinsetzen. Der Abschiedsgruß der Küche bestand aus einer Praline und einem Gebäckstückchen -- gut, daß wir vorher nicht so viel gegessen hatten.

Das York liegt abseits der ausgetretenen Saarbrücker Pfade und ist (noch) ein Geheimtip. Das zeigt sich in den Preisen, die für das, was hier geboten wird, geradezu erstaunlich sind; das Ganze wirkt sehr sympathisch, nicht so völlig glatt und stromlinienförmig, und die Leute, die hier arbeiten, tun das ganz offenbar mit Herz. Wunderbare Sache. Wir kommen sicher wieder.

Lakritze Ah, genau, meme. Das Konzept. Ich mag es, wie da gar kein Aufhebens drum gemacht wird -- man kommt an, wird einfach bestens bewirtet und geht gehobener Stimmung. Das bleibt besser hängen als drei ausführliche Broschüren über die Betriebsphilosophie.

meme ... genau

Werkhof am Sandacker - Darmstadt

Am Sandacker 16, Schmuckatelier, 64295 Darmstadt

15-11-2010

Werkhof, das hört sich nach Handwerk an und nach Kunst: Auf dem Gelände von Naturstein Wittmann haben sich mehrere kleine Handwerksbetriebe und Künstler angesiedelt. Ein-, zweimal im Jahr findet ein Werkhoffest statt, bei dem die Ateliers geöffnet werden; es gibt Kaffee, Kuchen und viel zu sehen.

Naturstein Wittmann ist ein alteingesessener Familienbetrieb. Auf dem ganzen Gelände stehen unterschiedlichste Steine in unterschiedlichen Stadien der Bearbeitung herum; Freunde großer Maschinen können sich in der Werkhalle beeindrucken lassen -- für den Werkstoff ist natürlich schweres Gerät vonnöten. Gegenüber, im langgestreckten Neubau, findet sich die Schlosserei Faszination Metall, die auch Metallbau und -design anbietet. Darüber, im ersten Stock, gibt es drei kleine Ateliers: die Bildhauerin Helena García Moreno, die Schmuckgestalterinnen Kim Ehrentraut und Barbara Walther sowie die Malerin Susanne Hessenthaler arbeiten hier und verkaufen ihre Werke.

Auf dem Werkhof wird begreifbar, daß hinter all den schönen Sachen, die uns im Alltag umgeben, harte Arbeit steckt -- das schafft eine ganz neue Wertschätzung.

Philipp Elph .....und ich habe zunächst Wertstoffhof gelesen! Gut, dass ich noch mal hingeschaut habe.

Lakritze :)) Andererseits: Beiträge zu Wertstoffhöfen lese ich immer.