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Perfil de alligateuse
Haus am See - Bremervörde
Huddelberg 15, 27432 Bremervörde
13-02-2012
Mit Freunden einen Winterspaziergang um den See gemacht und im Anschluss Kaffeedurst gehabt. Das Haus am See, nicht zu verwechseln mit dem von Peter Fox, liegt günstig auf dem Weg vom See zum Parkplatz. Eigentlich muss man unweigerlich daran vorbei.
Zu sechst betraten wir das Lokal und setzten uns direkt an einen Sechsertisch in der Nähe des Eingangs. Schönes rustikales Ambiente, ausreichend geheizt war auch, nicht zu laut. Neben uns befand sich ein großer Gastaum, der aber abgesperrt war und wohl nur im Sommer oder bei größerem Andrang geöffnet zu werden scheint. Im anderen Teil des Lokals gab es noch einen weiteren kleinen Gastraum.
Die Service-Dame kam mit den Speisekarten, die wir nicht benötigten, da wir nur Kaffee und Kuchen bestellen wollten. So ging die Bestellung fix, Milchkaffee, normaler Kaffee, Alsterwasser, Weizenbier und einige Kuchenstücke, u.a. Käsekuchen. Die Dame war recht freundlich.
Sie kam dann mit den Getränken wieder an unseren Tisch zurück, und ich bekam des schlechtesten Milchkaffee meines Lebens. Eine echte Plörre, zudem von der Menge her sehr klein. Meine Freundin ereilte dasselbe Schicksal, und so freuten wir uns wenigstens, dass der Käsekuchen keine Niete war. Der schmeckte ganz passabel. Der normale Kaffee war in Ordnung, auch das Bier. Jedoch wurde auch ein Bier vergessen, und wir mussten mehrfach darauf hinweisen.
Das Bezahlen dauerte dann auch recht lange, bis mal endlich jemand in unsere Richtung schaute und dann auch noch mit dem Portemonnaie vorbei kam. Den Preis von 2,90 Euro für meinen verkorksten Milchkaffee fand ich teuer.
Irgendwie war hier der Wurm drin, zum Aufwärmen hats gereicht, aber nochmal hingehen würde ich nicht, zumindest nicht zum Kaffee&Kuchen-Nachmittag.
Casa Fellini - Bahrenfeld
Osdorfer Weg 12, 22607 Hamburg
08-02-2012
Auch ich bin zig Male hier vorbei gefahren, hab nie angehalten, obwohl ich häufig wollte. Doch heute Abend sollte es nun endlich sein. Anlässlich des Geburtstages meiner besten Freundin wollte ich endlich dieses Restaurant ausprobieren, da die italienische Küche die Lieblingsküche meiner Freundin ist. Also gesagt, getan, reserviert.
Fröhlich gestimmt kamen wir gegen 19:30 Uhr an. Es saßen ganze 2 Gäste im Lokal, die aber schon fast fertig mit ihrer Mahlzeit waren. Wir durften uns unsere Plätze aussuchen, ich hatte aber vorsichtshalber reserviert, doch das war gar nicht notwendig. Wir wählten einen Platz auf der rechten Seite, am Fenster und im Blickfeld des Tresens. Der Kellner kam sofort und fragte uns nach unseren Wünschen, kaum dass wir saßen. Erstmal einen Prosecco, um auf den Geburtstag anzustoßen. Dann ließen wir unsere Blicke schweifen und schauten uns im Restaurant um. Es machte einen sonnigen Eindruck, alles in warmen Farben gehalten. Abgekühlt wurden wir einerseits durch die sehr schönen Schwarzweißfotos, die in den beiden Gasträumen hingen und andererseits durch die Minustemperaturen draußen, ab und an gingen wir zum Rauchen vor die Tür. Die Einrichtung ist sehr schlicht gehalten, nix Überkandideltes, das gefällt mir. Der Prosecco kommt, ich habe es zischen gehört, als die Flasche geöffnet wurde. Erstmal ein Schlückchen trinken. Leise Musik plätscherte dazu im Hintergrund. Wir waren entspannt.
Mittlerweile haben wir auch die Tafel mit den Tagesgerichten studiert, die uns der Kellner zusätzlich zur Speisekarte gebracht hat. Klingt irgendwie alles sehr lecker, die Entscheidung fiel schwer. Letztlich wurde es dann die Tomatensuppe als Vorspeise, für mich ein Muss, wenn ich beim Italiener esse. Als Hauptgang wählte ich von den Tagesgerichten Kalbsleber mit Gemüse, meine Freundin entschied sich für Tortelloni mit Pilzen. Dazu gabs eine große Flasche Wasser. Basta.
Die Suppe kam in sehr tiefen Tellern, war mit einem Klecks Sahne und einem Basilikumblatt auf dem Tellerrand dekoriert. Fand ich gut, denn so konnte ich mich für oder gegen Sahne entscheiden, hab sie aber brav mitgegessen, war sehr delikat die Suppe. Schmeckte tomatig und so, wie sie beim Italiener schmecken muss.
Die Kalbsleber war nach venezianischer Art mit Zwiebeln gebraten, kam in länglich geschnittenen Streifen und gut gewürzt daher. Dazu gab es je ein Teil Brokkoli, Blumenkohl, Möhren und Spinat, al dente versteht sich. Es war köstlich, leicht und sehr lecker. Würde ich wieder nehmen, beim nächsten Mal vielleicht auch mit Salbei, das wäre die andere Variante gewesen. Die Tortelloni durfte ich nur von außen betrachten, es sah aber auch sehr ansprechend aus, und meine Freundin war ganz begeistert davon.
Wir hatten also beide alles geschafft, nicht weil es so wenig war, sondern weil es so lecker war. Einen Nachtisch, zum Beispiel Profiteroles, hätten wir nicht mehr geschafft. So gab es zum Abrunden noch einen Kaffee und einen Cappuchino, mit einer vernünftigen Kaffeemaschine zubereitet, auch ganz köstlich.
Das Personal war sehr freundlich, aufmerksam und war auch gut drauf. Wir fühlten uns wohl, auch wenn wir im Blickfeld waren, aber es war nicht unangenehm. Eigentlich wollten sie nur erreichen, dass wir uns wohl fühlten, das haben sie. Zum krönenden Abschluss und zum Bezahlen gabs noch einen Sambuca aufs Haus, natürlich mit Kaffeebohnen.
Fazit: ein sehr schönes kleines Restaurant mit aufmerksamem Service und lecker Essen, nicht zu günstig, nicht zu teuer, eher in der Mitte, aber auf keinen Fall Mittelmaß.
Dr. Dr. Jochem Körholz - Neustadt
Jungfernstieg 7, Facharzt für Mund- Kiefer - Gesichtschirurgie, 20354 Hamburg
03-07-2009
(actualizado el 06-12-2011)
Update 05.12.2011
Herr Körholz arbeitet seit einiger Zeit allein in der Praxis. Herr Korth ist nicht mehr dort. Ich gehe aber nach wie vor dorthin und bin sehr zufrieden. Ich hatte kürzlich eine Kiefer-OP, erspare aber die Details an dieser Stelle. Der Ablauf in der Praxis ist sehr gut, ich muss nie lange warten, das Zeit- und Termin-Management klappt gut. Das setzt natürlich voraus, dass die Patienten auch pünktlich sind ;-)
Ursprünglicher Beitrag
Einmal erwischt es jede(n), so könnte ich den Umstand bezeichnen, der mich in die Praxis der Herren Körholz und Korth führte. Nachdem ich am Jahresanfang leider einen Backenzahn im Unterkiefer verloren hatte, musste ich über Zahnersatz nachdenken. Nach viel eigener Recherche sowie einem Gespräch mit meiner Zahnärztin entschied ich mich für ein Implantat, welches mir die sinnvollste Lösung für mein Zahnlückenproblem zu sein schien.
Doch ich hatte schlichtweg keine Ahnung, wie so etwas abläuft, was ich alles beachten muss, ob ich überhaupt dafür infrage komme, etc. etc. pp. In meiner Zahnarztpraxis bekam ich den Tipp, dass sich diese Praxis auf die Implantologie spezialisiert und damit bereits sehr viel Erfahrung hat. Daher habe ich zunächst einen Beratungstermin abgemacht. Dieser Termin kostet etwas, wird bei Inanspruchnahme der Implantat-Versorgung aber mit angerechnet.
Schon beim Betreten der Praxis war ich vom Ambiente angenehm überrascht, alles ist hell und freundlich in warmen Tönen gehalten und durch kleine nette Accessoires aufgelockert. Es wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine kieferorthopädische Praxis. Am Empfang sitzt eine sehr freundliche Dame, die mir die ersten Schritt ganz ausführlich erklärt hat und mir alle notwendigen Formulare ausgehändigt hat. Ich hatte dann die Zeit und Gelegenheit im Wartezimmer alles durch zu lesen und das Aufnahmeformular aus zu füllen. Dieses Formular fragte mich nach Krankheiten, Medikamentenunverträglichkeiten, etc.
Dann war auch schon Herr Korth, einer der beiden Ärzte, für das Beratungsgespräch bereit. Er ist ein jugendlich wirkender, Optimismus ausstrahlender, lockerer Mann, der mit mir nicht in der Ärztesprache gesprochen hat. Er hat mir die Vorgehensweise beim Implantieren sehr gut und sehr genau erklärt, und hat mich auch über die Risiken aufgeklärt. Er hat sich wirklich Zeit für mich genommen, ich fühlte mich zu keiner Zeit irgendwie “abgefertigt”. Im Gegenteil!
Ich hatte mich also für ein Implantat entschieden, schon bei diesem ersten Praxistermin. Es wurde dann ein spezielles Röntgenbild von meinem Kiefer gemacht, auf dem man auch die Knochenschicht sehen kann, in der die Nerven verlaufen. Diese Aufnahme bestimmt auch, wie lang das Implantat lang sein kann. Die Röntgenaufnahme zeigt auch, wie es um den Kieferknochen bestellt ist, wie dick er ist und auch wie dicht. In manchen Fällen ist es erforderlich, einen Knochenaufbau zu machen, bevor ein Implantat gesetzt werden kann. Dies führt dazu, dass die ganze Angelegenheit länger dauert. In meinem Fall war es glücklicherweise alles gut. So konnte ich gleich einen Termin für das Setzen des Implantats machen. Ich bekam abschließend eine OP-Aufklärung.
Am OP-Tag selbst wurde ich OP-gerecht “verpackt”. Alles wurde mit steriler Bekleidung und Tüchern abgedeckt, nur mein Gesicht blieb frei. Der Arzt und seine Hilfe waren auch voll verkleidet und hatten auch einen Mundschutz. Der Arzt erklärte mir noch, während die Betäubungsspritze wirkte, dass äußerste Sauberkeit und Sterilität sehr wichtig sind und sie das hier sehr beachten. Schließlich operiert man hier am offenen Knochen, und da kann leicht mal etwas infiziert werden.
Die Betäubung wirkt! Jetzt wird das Zahnfleisch aufgeschnitten, das drückt etwas, tut aber nicht weh. Dann kommt der spezielle Bohrer. Herr Dr. Korth hat mir erklärt, dass er mehrere Bohrvorgänge macht, jedesmal wird der Durchmesser der Bohrung um 1 mm größer. Schlussendlich werde es 4 mm. Mein Implantat ist 13 mm lang und 4 mm stark. Das Bohren merke ich überhaupt nicht, es geht recht zügig. Das Blut wird direkt von einer Hilfe abgesaugt. Schlussendlich wird das Implantat eingesetzt, die Wunde wieder zugenäht, alles gereinigt und zum Abschluss noch ein Röntgenbild gemacht, um den korrekten Sitz des Implantats zu kontrollieren. Der Arzt ist begeistert und zeigt mir anhand der Aufnahme, dass alles perfekt ist.
Ich bekomme für die nächsten 2 Tage entsprechende Medikamente, Schmerzmittel und Antibiotikum, eine Krankschreibung für den OP-Tag und Verhaltensmaßregeln fürs Essen für die nächste Woche. Außerdem erhalte ich einen weiteren Kontrolltermin, bei dem auch die Fäden gezogen werden sollen.
Als ich wieder zu Hause bin, lässt die Betäubung allmählich nach, und ich merke die Wunde. Allerdings ist es halb so wild, ich nehme die mitgegebenen Schmerzmittel und das Antibiotikum aber vorschriftsmäßig ein. Schon am nächsten Tag merke ich fast nichts mehr, auch fast keinen Schmerz. Als ich zum Fädenziehen komme, ist alles wunderbar verheilt, die Fäden werden gezogen, der Arzt ist super zufrieden.
Ein erneuter Kontrolltermin wird vereinbart und danach folgt dann der Termin, bei dem das Zahnfleisch aufgeschnitten wird und der Stift für die Verankerung der Krone eingesetzt wird. Das erfolgt, wenn das Implantat komplikationslos in den Knochen eingeheilt ist. Soweit bin ich aber noch nicht, werde aber hier berichten.
Fazit: das Praxisteam ist Spitze! Ich habe zum Einen eine sehr ausführliche, ehrliche Beratung erhalten und im Anschluss perfekte chirurgische Kunst erlebt. Ich kann diese Praxis mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Besser man begibt sich in die Hände von Experten, die sehr häufig so etwas machen, als wenn ein Zahnarzt, der auch mal ab und an ein Implantat setzt, sowas macht. Die Erfahrung der Routine ist einfach Gold wert.
Zu erwähnen sei noch, dass in der Praxis auch etliche andere kieferorthopädische Leistungen angeboten werden. Die Webseite informiert hier sehr ausführlich darüber. Auch kann man sich das Praxisteam mal anschauen ;-)
Update 14.9.09
Am letzten Montag war nun der Termin für die Implantat-Freilegung. Alles ist bisher komplikationslos verlaufen, so dass nun der “Sockel” (ob das Wort so richtig ist, das weiß ich nicht, es hat aber auf jeden Fall die Funktion) für die spätere Zahnversorgung eingeschraubt werden konnte. Dazu wurde zunächst die Stelle lokal mit einer Spritze betäubt. Der Arzt schneidet dann mit einem Skalpell das Zahnfleisch oberflächlich auf, bis er die Spitze des Implantats “findet”. Dort hinein ist ein Stift geschraubt, der nun entfernt wird. An seine Stelle wird ein Stift mit Sockel in das Gewinde geschraubt. Der Sockel ist ca. 4 mm im Durchmesser und rund. Das ganze Prozedere hat ca. 10 min gedauert und war nicht schmerzhaft. Zur Kontrolle wird eine Röntgenaufnahme gemacht, die auch mein Zahnarzt erhält.
Wichtig ist jetzt, dass nicht zu lange Zeit verstreicht, bis ein Abdruck für den Zahnersatz, in meinem Fall eine Krone, gemacht wird.
Das Zahnfleisch ist bereits am nächsten Tag wieder unempflindlich und tut überhaupt nicht weh. Ich spiele mit der Zunge mitunter an dem Sockel herum, weil es ein ungewohntes Gefühl ist. Vorher war dort schließlich ein paar Wochen lang nur das Zahnfleisch zu fühlen.
Update 14.10.09
In den vergangenen 14 Tagen hatte ich ein paar Termine bei meinem Zahnarzt, um die Krone für das Implantat fertig zu stellen.
Beim ersten Termin wurde ein Abdruck gemacht. Dazu wird zunächst der Stift mit Sockel wieder entfernt und das Gewinde desinfiziert. Im Anschluss erfolgt das Einbringen der Abdruckmasse mit einer entsprechenden Form erst oben, dann unten. Jeweils ca. 5 Minuten muss das trocknen, bis es wieder aus dem Mund entfernt werden kann. Man muss sich dabei ganz schön konzentrieren, damit man nicht anfängt zu würgen. Mir geht es jedenfalls bei Abdrücken immer so, weil diese Masse so chemisch riecht. Dann wird der Stift mit dem Sockel wieder eingeschraubt.
Nach ein paar Tagen gehts zur “Anprobe” der Krone. Die Farbe wird ggfs. korrigiert und die Passgenauigkeit verbessert.
Beim letzten Besuch schlussendlich wird dann die Krone richtig in das Implantatgewinde eingeschraubt. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn der Zahnarzt mit einem Drehmomentschlüssel ankommt, aber letztlich habe ich jetzt ein Ersatzteil im Mund grins. Die Krone passt gut, sieht farblich gut aus und wird dann fest verschraubt. Sie passt wunderbar, macht keinerlei Probleme jetzt nach 1 Woche. Die Verhaltensmaßregeln des Zahnarztes nehme ich noch mit. Denn man muss diese Stelle jetzt besonders gründlich reinigen, eine Interdentalbürste am besten verwenden, damit sich das Zahnfleisch nicht entzündet.
Mit einem strahlenden Lächeln verlasse ich die Praxis. Endlich fertig!!!
Fazit: Ich würde es jederzeit wieder machen. Es war halb so schlimm, was die Schmerzen angeht. Lediglich die lange Dauer der gesamten Behandlung wirkt etwas abschreckend. Aber da sage ich mir dann einfach: gut Ding will Weile haben.
leider bin ich ab jetzt weg. Macht's gut und lebt wohl. Gott oh Gott, ich werde mich nie mit diesem Handwerk anfreunden können
17 Noviembre 2009
cordymt Ich liebe solche Beiträge. Kann man sich doch ganz erholsam zurücklehnen und denken: Näähh, wat jeit et mir jot ;-)
PS > mein Schwager ist Zahnarzt !!
11 Diciembre 2011
Taverne Kreta - Bredstedt
Tondernsche Str. 2, 25821 Bredstedt
24-10-2011
Ich war zum ersten Mal in der Taverna Kreta, und dies im Rahmen einer privaten Veranstaltung, bei der wir das gesamte Lokal für uns gemietet hatten. Es gab aus diesem Grunde auch kein Essen aus der Karte, sondern wir hatten Essen in Buffetform bestellt, was eine gute Wahl war. So konnten wir die Vielfalt der griechischen Küche häppchenweise probieren und genießen.
Dazu war ein Buffet aufgebaut, welches in Warmhalteschalen einige Fleischgerichte und Aufläuf bereit hielt sowie in einem anderen Bereich gekühlte Salatzutaten. Des Weiteren durfte natürlich eine große Schüssel Tsatsiki nicht fehlen. Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln und Reis rundeten das Ganze ab. Ich habe von vielen Schalen und Schüsseln probiert, es war wirklich lecker, natürlich ist das immer sehr subjektiv, aber auch die “Mitesser” waren vom Geschmack und der Auswahl begeistert. Über 100 Personen “stürmten” das Buffet, was immer wieder schnell aufgefüllt wurde und so zu keinen großen Wartezeiten beim Essen führte.
Das Personal war sehr nett und freundlich, flink dazu, und der “Chef” erkundigte sich häufig, ob alles in Ordnung wäre. Dazu ein gemütliches Ambiente, nur der “Wintergarten” war mir ein wenig zu wenig “Garten”.
Die sanitären Anlagen waren sauber und in Ordnung, wie auch da ganze Lokal einen gepflegten Eindruck machte.
Hier kann man einen schönen griechischen Abend verleben, bei einem neuerlichen Besuch in der Region würde ich hier gern wieder einkehren.
Haci Baba Grill - Hagen
Dortmunder Str. 2, 58099 Hagen
31-08-2011
Mehr zufällig verschlug es mich nach Hagen-Boele und noch mehr zufällig in diesen türkischen Imbiss. Wie das mitunter so ist. Der Hunger kommt, und keine andere Möglichkeit ist in fußläufiger Entfernung zu erreichen. Zufällig fing es dann auch grad an zu regnen, und dieser letzte Zufall gab dann den Ausschlag. Also einfach mal ins kalte Wasser gesprungen und den Haci Baba Grill betreten.
Man steht nach dem Hineinkommen direkt vor dem Tresen, dessen Auslagen frisch und gut aussahen. Ein Drehspieß wollte seine Last loswerden und auf unsere Teller abladen. Also drei Döner bestellt sowie einen vegetarischen Döner nur mit Salat und Schafskäse. Dazu bestellten wir Ayran und Tee. Der freundliche türkische Inhaber? bereitete die Speisen zu, fragte nach Sonderwünschen. Scharf und mit allem? Ich bejahte, denn nur dann schmeckt es mir so richtig ;-)
Der Döner war echt lecker, genau richtig gewürzt, das Brot knusprig, die Knoblauchsauce nicht zu extrem, eine gute Menge an Salat dabei. Glücklicherweise konnten wir uns im Lokal an einen Tisch setzen und den Döner in Ruhe essen und dabei den Regentropfen draußen zusehen.
Bleibt zu erwähnen, dass der türkische Kollege sehr freundlich und nett war, das Lokal sehr sauber und auch die Preise im guten Durchschnitt lagen. Wen man in der Gegend ist, kann man hier ruhig mal einkehren, wenn man Döner mag. Volle Punktzahl!
Hard Rock Cafe - St. Pauli
Bei den St.-Pauli-Landungsbrücken 5, 20359 Hamburg
31-08-2011
Ich gebe zu, ich bin prinzipiell ein Fan der Hardrock Cafés und war schon in etlichen im In- und Ausland. Umso mehr freute ich mich schon seit Monaten auf die Eröffnung in Hamburg. Als kleinen Appetizer hatte ich schon im angrenzenden Hardrock Café-Laden gestöbert und sogar schon ein T-Shirt gekauft, obwohl das eigentliche Lokal noch gar nicht geöffnet hatte.
Heute klappte es nun mit meinem ersten Besuch, und erwartungsfroh ging ich auf den Eingang zu, wurde aber sogleich von einem freundlichen jungen Mann “abgefangen” und darüber aufgeklärt, dass es sehr voll sei und ich am Tresen warten könnte. Wenn ich etwas essen will, kann ich mich in eine Liste am Eingang eintragen und werde per SMS benachrichtigt, wenn mein Tisch frei ist. Eigentlich hat mich das zunächst abgeschreckt, aber dann blieb ich doch und ließ mich in die Reservierungliste eintragen. Schließlich war ich neugierig auf die 3 Etagen Hardrock.
Am Tresen ergatterte ich noch einen freien Platz und bestellte erstmal eine Cola. Um mich herum war ein ziemliches Gewusel von Service-Personal und Gästen. Die Gäste liefen teilweise etwas planlos umher, wohl weil sie nicht sofort einen Platz fanden bzw. auch nur mal schauen wollten. Das machte die Atmosphäre etwas unruhig. Zudem war hier die Musik doch recht laut, zu laut zum entspannten Unterhalten. Klar, es ist ein Hardrock Café und darf nicht wie Grabesstille anmuten, aber einen Tick weniger wäre schon hilfreich, um sich besser unterhalten zu können.
Meine Begleitung kam dann wenig später, kam aber am “Türsteher” nicht vorbei, der erst wieder jemanden einlassen wollte, wenn es sich ein wenig geleert hat. Also musste er mich von draußen anrufen. Und in dem Moment wurde auch unser Tisch frei und ich musste mich am Eingang bei der Service-Kraft mit der Liste melden und auch meinen Begleiter auslösen sozusagen. Dann erst wurden wir von einem weiteren Service-Menschen per Fahrstuhl in die oberste Etage begleitet und durften uns einen von vier Tischen aussuchen, an dem wir essen wollten.
Kaum saßen wir, eilte schon ein freundlicher junger Mann vom Service herbei und brachte uns die Speisekarten, nahm dann die Getränkebestellung auf. Wir bestellten ein Alsterwasser und einen alkoholfreien Cocktail und studierten dann die Speisekarte. Schließlich bestellten wir beide einen Burger, einen Veggie Leggie und einen California Burger. Als Vorspeise wählten wir die Santa Fe Spring Rolls.
Dann ließen wir den Blick schweifen und stellten fest, das ist das Highlight des Hardrock Cafés, diese obere Etage mit der tollen Aussicht auf den Hafen. Die beiden Terassen waren wegen des Wetters nicht eingedeckt, wir konnten aber hinausgehen und einen Blick riskieren. Sonst hätten wir uns sicherlich nach draußen gesetzt und dort gegessen. Traumhaft! Der Blick fällt auf die Docks vis-a-vis und die Kehrwiederspitze, bleibt an vorbeifahrenden dicken Pötten hängen, Hamburg ist von dort einfach wunderschön. Die Musik war hier zuerst auch wesentlich leiser, wurde aber im Laufe des Abends auch in etwa so laut gedreht wie im Erdgeschoss.
Die Wände hängen voller Erinnerungen. Jimi Hendrix erwartet mich im 1. Stock, Keith Richard schaut ihm von der anderen Seite zu. Und so sind etliche Berühmheiten hier versammelt und schmücken die Wände der Gasträume und des Treppenhauses. Einzig in der obersten Etage ist weniger zu sehen, dafür gibts da Aussichten ;-)
Das Essen kam, zunächst die Spring Rolls (8.95 Euro), hübsch angerichtet steckten 5 Rollen im Salat in einer kleinen Bowl. Dazu wurde eine Salsa gereicht, die eine leichte Schärfe hatte und prima zu den Frühlingsrollen, die einen leichten Hauch von Kreuzkümmel ausströmten, passte. Das war wirklich lecker!
Das Hauptgericht, die Burger, kamen. Der Veggie Leggie, ein gewaltiger Burger mit einer Scheibe “Ersatzfleisch” und obenliegender gebratener Auberginenscheibe. On top noch eine kleine Schale mit frischem grünem Salat. Das vegetarische Fleisch – wie paradox – sah genauso aus wie echtes Fleisch und schmeckte auch so, jedenfalls konnten wir es fast nicht unterscheiden. Lecker war der Burger aber trotzdem!
Der California Burger wurde mit Pommes serviert und bestand in der Hauptsache aus Brötchen und einer dicken Scheibe Hackfleisch mit obenliegener Tomatenscheibe. Kein Salat. Beide Burger kosten jeweils 14,75 Euro. Geschmacklich waren die Burger in Ordnung, die Brötchen vielleicht etwas! trocken, die Pommes schon ein wenig abgekühlt. Aber alles war frisch gemacht, und es ging doch recht flott, wir haben ca. 15 min auf die Vorspeise gewartet und dann nochmal 5 min auf die Hauptspeise, nachdem wir die Vorspeise aufgegessen hatten.
Die Preise finde ich allerdings generell etwas zu hoch, einen Burger für ca. 15 Euro habe ich zuvor noch nie gegessen. Natürlich kann man für den Preis einiges erwarten. Ein Salat sollte auf jeden Fall dazu gehören. Die Vorspeise war sehr lecker und auch preislich einigermaßen ok. Für meine große Cola musste ich 3,85 Euro bezahlen, und sie bestand zur Hälfte aus Eiswürfeln. Alle Softdrinks dieser Größe kosten übrigens 3,85 Euro.
Die Service-Leute waren alle recht freundlich und sehr bemüht, es allen recht zu machen. Sie kamen häufig an unseren Tisch und vergewisserten sich, dass alles ok ist und es uns schmeckt. Aber professionell ist etwas anderes, und man merkt, dass es noch Abstimmungsprobleme gibt. Meine Nachfrage ergab, dass bis gestern noch ein Trainer vor Ort war, und das Personal ab heute allein agiert und sich erstmalig selbst organisiert. Ich denke, dass sie das auch schaffen, es aber noch ein Weilchen dauert, bis alles rund läuft.
Mein erstes Fazit
Der Abend war nett, das Essen schmeckte, die Atmosphäre war mir unten zu wuselig, zu laut, zumindest fürs Essen. Auf jeden Fall versuchen nach ganz oben zu kommen, dann wirds gut! Wenn das Wetter besser wäre, ist die Terasse sicherlich die 1. Wahl.
Ich werde in ein paar Wochen nochmal hingehen und schauen, wie es dann läuft. Ich vergebe erstmal 3 Sterne, da ist aber noch Potential nach oben.
Lucy_van_Pelt Ich bin ja auch ein Fan der HRC und das mit der lauten Musik… räusper … Ich glaube, dass liegt am Alter. ;-)
1 Setiembre 2011
alligateuse @Lucy_van_Pelt
Ja, das wirds sein, früher habe ich mich auch nächtelang im Span, etc. “rumgetrieben” und es konnte nicht laut genug sein. Aber wie gesagt, früher ;-)
1 Setiembre 2011
Schweinske Wandsbek - Wandsbek
Wandsbeker Marktstr. 149 -151, 22041 Hamburg
19-08-2011
Wenn ich keine Lust auf Experimente habe und auch nicht so viel Geld ausgeben will, dann ist ein Schweinske angesagt. Hier weiß man im Grunde, was einen erwartet, da die Speisekarte in allen Filialen die gleichen Gerichte auflistet. Die Inneneinrichtung ist auch häufig sehr ähnlich gestaltet, also kann so ein Schweinske nur durch freundliches und flinkes Personal punkten. Doch hier habe ich das vergeblich gesucht.
Gemeinsam mit Freunden ging es zum Abendessen in diese Filiale. Zu fünft fanden wir einen Platz in der Nähe des Eingangs. Das Lokal war nur halb gefüllt, der Lärmpegel allerdings recht hoch. Eine unfreundlch blickende Service-Kraft brachte die Speisekarten und nahm die Getränkebestellung auf. Der unfreundliche Blick fiel uns allen unisono auf. Aber wir wollten ja “nur” etwas essen. Fünf Personen, fünf unterschiedliche Bestellungen, davon 2 vegetarisch. Das war alles kein Problem, die Service-Dame nahm das gewissermaßen zur Kenntnis, als sie uns die Getränke brachte.
Wenig später kamen schon die bestellten Gerichte. Die Dame wurde beim Tellerranschleppen noch von einem jungen Mann unterstützt. Es gab ein wenig Uneinigkeit über 2 bestellte Curry-Würste, denn eine sollte schärfer sein als die andere. Scheinbar waren beide scharf ;-)
Meine Spaghetti mit Spinat in Knobisauce waren ok, sowohl von der Menge als auch beim Geschmack. Die Maccharoni mit Tomatensauce waren ein wenig weniger üppig, von der Portionsgröße her. Die anderen Nudeln waren irgendwo dazwischen.
Irgendwann hatten wir alle unser Essen aufgegessen, waren satt, und hätten ja…. sofern es möglich gewesen wäre… noch etwas bestellt. Kaffee zum Beispiel. Aber niemand kam, weder um die Teller von unserem Tisch zu räumen, noch um eine Getränkebestellung aufzunehmen. Das Lokal war mittlerweile nur noch zu einem Viertel gefüllt. Zeit und Gelegenheit wäre gewesen. So behalfen wir uns selbst und stellten die Teller einfach auf einen anderen Tisch, denn wir es ist dann irgendwann ungemütlich.
Nach einer langen Zeit kam dann endlich die Bedienung wieder mal an unseren Tisch und fragte, ob es uns geschmeckt hätte. Aber der Gesichtsausdruck signalisierte eher “gähn, hoffentlich sind die bald weg”. Wir wollten dann auch gleich zahlen, Trinkgeld gabs dann nicht oder nur in homöopathischer Dosis. Selbst schuld!
Ich habe selten so wenig freundliche und lustlose Service-Kräfte erlebt. Wenigstens war das Essen soweit ok. 2 Sterne gibt es dafür. Aber dort nochmals hingehen muss ich nicht.
alligateuse @Michaela09
Du hast recht, dass die Speisekarten auf den Tischen stehen, war auch in unserem Fall so, allerdings war nur eine einzige da, und die Service-Dame brachte uns noch weitere von einem Nebentisch mit.
Ich wollte nicht Dampf ablassen, sondern ich habe die Situation so geschildert, wie sie für uns war. Selbstverständlich haben auch Service-Kräfte nur 2 Arme und können nicht alle Teller auf einmal tragen. Darum ging es auch nicht. Diesen Umstand habe ich völlig wertneutral geschildert.
Es ging um die Art und Weise, wie wir bedient wurden bzw. wie wir behandelt wurden. Wir hatten jedenfalls keine 50 Extrawünsche, sondern haben “ganz normal” das Essen bestellt, freundlich übrigens. Allerdings war der Gesichtsausdruck des Gegenüber alles andere als das.
Trinkgeld haben wir wenig oder keines gegeben, eben WEIL WIR uns NICHT FREUNDLICH BEHANDELT FÜHLTEN. Genau das ist ja die Crux.
Und wer die anderen Bewertungen vor meiner liest, wird feststellen, dass wir nicht die Einzigen waren, die dort nicht so zufrieden waren. Da die Retourkutsche jetzt so gekommen ist, steht für mich fest, dass ich dieses Lokal nicht wieder betrete und auch keinesfalls weiterempfehlen werde.
5 Setiembre 2011
Badische Weinstube im Botanischen Garten - Karlsruhe
Schloßbezirk 6, 76131 Karlsruhe
26-07-2011
Bei einem Besuch in Karlsruhe durfte der Besuch des Botanischen Gartens nicht fehlen, und nach einigem “Lustwandeln” verspürte ich ob des wamen Wetters großen Durst und kehrte hier kurzerhand mit meiner Begleitung ein. Wir wählten einen Platz an der Sonne draußen im Biergarten, ließen uns aber dennoch beschirmen und genossen die laue Luft und das grüne Ambiente. Die freundliche Bedienung brachte uns ein kühles großes Getränk, welches unsere trockenen Kehlen rasch anfeuchtete. Um uns herum saßen noch etliche Gäste bei Kaffee und Kuchen oder kleinen Snacks. Es war ruhig und angenehm zum Entspannen. Die vielen Pflanzen und Bäume hatten fast eine sedierende Wirkung ;-)
Nach dem Bezahlen schauten wir uns die inneren Räumlichkeiten zumindest mal an, um einen Eindruck zu bekommen, wie es sich dort gesessen hätte. Über die Treppe gelangten wir in den ersten Stock, in dem sich das Restaurant befindet. Der Blick aus den großen Fenstern geht auf den Garten und die Terasse, bei schönem Wetter sicherlich da Highlight. Von jedem Tisch aus hat man eine sehr gute Sicht nach draußen, da die Orangerie ein Halbrund bildet und die Tische an der Fensterseite aufgestellt sind. Die stählernen Reste der Orangerie, fensterlos, zeugen noch von längst vergangenen Zeiten.
Das Essen habe ich nicht probiert, kann also nichts dazu sagen. Wer aber eine schöne Lokation zum Kaffeetrinken oder dem Feierabendbier sucht, der sitzt auf der Terasse sehr gut und kann wunderbar entspannen. Dafür gibt es vier Sterne.
papperts GmbH & Co. KG - Eichenzell
Am Langen Acker 6, Rhönhof, 36124 Eichenzell
26-07-2011
Pappert habe ich mehr zufällig entdeckt. Auf der Fahrt gen Süden tauchte plötzlich der Namen Rhönhof auf, und in der Annahme, dass es dort auch eine Tankstelle gibt, bin ich dort hingefahren. Tanken konnte ich dort (noch) nicht, aber Kaffee trinken, ein frisch gebackenes Stück Stachelbeerkuchen essen und noch ein belegtes Brötchen mitnehmen. ;-)
Diese Filiale befindet sich am Rhönhof, einem Einkaufszentrum, das von den umliegenden Autobahnen gut zu erreichen ist und ausreichend Parkplätze anbietet. Hier gibt es die Firmen teGut, Rossmann, Lidl, Takko, kik, Kienast, Subway und weitere. Eine Tankstelle wird gebaut.
Pappert ist hier ein recht großer Laden mit einer Holzofenschaubäckerei und einer Café-Verkaufstheke. Zudem stehen Sitzplätze im Innern und auch vor dem Laden zur Verfügung. Ich schätze, dass ca. 50-70 Personen hier etwas essen oder trinken können und dabei sitzen können. Im hinteren Bereich findet man die sehr sauberen Sanitärräume. Das Ambiente ist modern, viel Holz und Stein mit Fotowänden, aber etwas dunkel, weil nur von der Eingangsseite her Tageslicht hereinkommt. Wenn es voll ist, ist es ein wenig “rummelig” und laut.
Pappert nennt sich Fitnessbäcker, hat etliche Filialen in dieser Region, und schreibt sich gesunde, regionale Zutaten, aktiv sein und leckere Backwaren kaufen auf seine Fahnen. So kann man in dieser Filiale frisch gebackenes Brot kaufen, besonders ist die Feuerkruste zu empfehlen. Des Weiteren werden riesige runde Kuchen mit versunkenen Früchten gebacken, aus denen dann große tortenartige Stücke geschnitten werden. Das Angebot wechselt je nach Jahreszeit. Außerdem gibt es Brötchen und weiteres Brot zu kaufen. Auf einer speziellen Brot-Kundenkarte kann man sich den Einkauf abstempeln lassen und bekommt nach 10 Käufen ein Gratisbrot oder sonstigen Rabatt.
An einer weiteren Theke gibt es diverse Kaffeespezialitäten, sowohl zum Hiertrinken als auch zum Mitnehmen im Pappbecher mit Deckel. Süße Sachen wie Kuchen und auch pikante Sachen wie belegte Brötchen oder Baguettes und Fladenbrote verlocken zum Kauf. Ergänzend kommen noch kleine Salate und Fingerfood dazu. Beim Frühstücken am Wochenende kann man sich mit vielen Leckereien den Bauch vollschlagen und richtig schlemmen. Das habe ich bisher allerdings nicht ausprobiert, weil einfach keine Zeit dafür da war. Doch das Angebot sah sehr verlockend aus ;-) Die Preise für die Produkte und auch im Café sind moderat und angemessen. Das Personal ist sehr freundlich, und es gibt auch schon mal ein Leckerlie zum Probieren ;-)
Da diese Filiale so günstig gelegen ist, steuere ich sie häufig an, wenn ich dort auf der BAB entlang fahre und trinke dort Kaffee, hole mir etwas zu essen und kann auf eine saubere Toilette gehen. Das nahe Angebot von Supermarkt oder Drogerie ist mitunter auch ganz nützlich. Wenn die Tankstelle dann fertig ist, ist es für mich perfekt.
Was das Konzept dieser Bäckerei betrifft, so finde ich positiv, dass dort regionale Produkte und Zutaten verwendet werden, dass der Gesundheitsgedanke einfließt und auch ein darüber hinausgehendes Angebot besteht, z.B. pappert aktiv mit Wanderungen, etc. Ich vergebe daher die volle Punktzahl.
Hotel Sachsen-Anhalt - Barleben
An der Backhausbreite 1, Barleben
09-05-2011
Wir benötigten ein Hotel mit folgenden Kriterien: zentrale, verkehrsgünstige Lage, ruhig, günstig, mit Frühstück. Das Sachsen-Anhalt erfüllte diese Kriterien, so wurde es vorab per Internet reserviert. Das Einchecken ging dann problemlos. Wir mussten allerdings sofort zahlen. "Sie sind ja zum ersten Mal unsere Gäste hier" ...
Wir hatten Doppelzimmer mit Einzelbetten gebucht. Ein Herz-Zettel mit einem Stück Schokolade begrüßte den Gast in seinem Bett. Die Zimmer sind nicht sehr geräumig, gerade so ausreichend, um an den Betten vorbei zu gehen. Aber wenn man nur übernachten will, ist es in Ordnung. Das Bett war sauber, allerdings plagten mich Rückenschmerzen am Folgetag, wohl doch eine zu weiche Matratze. Ansonsten normaler Standard, TV an der Wand, zwei unabhängige Leuchten am Bett. Nichts Besonderes.
Das Bad sauber, vernünftige Ausstattung und Größe. Genügend Platz seine Utensilien abzustellen, einen Fön gab es auch. Pro Person 1 großes und ein kleines weißes Handtuch. Beleuchtung gut.
Frühstück (Preis 8 Euro) gab es im Erdgeschoss in Buffetform. Heiße Getränke (Kaffee/Tee), Säfte und Mineralwasserwar wurden gegen den Durst angeboten. Schalen mit Brötchen und verschiedenen Brotsorten plus Müsli stand bereit. Es gab Eier, Rühreier und Würstchen, sowie einige Salate und geschnittenes Gemüse für diejenigen, die es lieber pikant mögen. Der Teller mit Mozzarella/Tomate war leider nicht frisch, sondern kam wohl aus dem Kühlschrank. Verschiedene Sorten Aufschnitt, Käse, Frischkäse, Quark standen dort sowie auch Marmeladen und Obstsalat (frisches Obst ergänzt mit Dosenobst). Das Buffet wurde zwischendurch ständig aufgefüllt, es mangelte an nichts. Der Kaffee wird in Isolierkannen an den Tisch gebracht. Für 8 Euro ein gutes Frühstück.
Ab 1. April kooperiert das Hotel mit der Best Western Hotelkette und schreibt sich auf die Fahnen, dass sie qualitativ statt quantitativ wachsen.
Fazit: prima Hotel, prima Preis, gerne wieder.
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