Soy connysoft de Berlín. Estoy en Qype desde 03-06-2008
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Perfil de connysoft
1.PBC Wedding - Gesundbrunnen
Holzstraße 2, 13359 Berlin
29-06-2008
Da bin ich wieder, liebe Billardfreunde. Hatte im Moment zwar keine Inspiration für einen neuen Beitrag, doch dann hab ich beim stöbern in den themenbezogenen Beiträgen einen Platz gefunden, den ich sehr gut kenne. Und ich bin etwas betrübt, dass derjenige der den Ort bei Qype platziert hat, nicht ein paar Zeilen übrig hatte um all den anderen Menschen auf dieser Welt mitzuteilen was der PBC Wedding ist. (Dieter hatte bestimmt keine Zeit)
Nun dann versuch ich es mal.
Entgegen der Kategorisierung aus meinem ersten Beitrag (Billardorte) gehört der PBC-Wedding zwar rein spielerisch zur Kategorie 3, doch ist er bis jetzt der einzige e.V., den ich kennen gelernt habe, der durchaus respektvoll die übrige Billardwelt betrachtet und auch „außereheliche“ Beziehungen pflegt.
Soll heißen, mein Verein der PBC Sportsfreund und der PBC Wedding pflegen eine langjährige „außereheliche Beziehung“. Das sieht in der Regel so aus:
Zweimal im Jahr treffen sich unsere Vereine (einmal bei „Hotti“ und einmal in der Holzstraße) zu einem Turnier. Dann überwinden wir alle unsere unüberwindbar scheinenden „regelgerechten“ Unterschiede und spielen einfach nur Billard. Allerdings müssen wir als Gastmannschaft die Regeln von 8-Ball und 9-Ball pauken und der PBC Wedding unsere Regeln, wenn sie bei uns sind. Zu unseren Regeln kann ich ja mal was im Forum schreiben (damit die Sache hier nicht zu lang wird). Jedenfalls sind diese Turniere immer ein heiden Spaß (…. Eh wie war das noch mal mit der Sicherheit oder darf ich diesen Ball spielen oder wie war das noch mal mit Ball in Hand?).
Aber nun zur Lokalität vom PBC Wedding (ich schreibe aus der Erinnerung da ich letztes Jahr nicht dabei sein konnte).
Es ist kein Salon und keine Kneipe, sondern …… ja was eigentlich? Ein Vereinsheim, so nennen sie es selbst(nun ja, ein Heim ist ein Heim und die Insassen haben alle was gemeinsam). Wenn ich mich recht erinnere haben die Jungs in Eigenleistung diesen Raum aus dem Boden gestapft (aus dem Boden ist gut, 1. OG einer Fabriketage). Steile Treppe ins 1. OG, schwarzes Flachdach, Richtung Süden (dazu komme ich später noch). Jedenfalls haben die Jungs gute Arbeit geleistet und eine solide Spielstätte der gehobenen Billardkultur erschaffen. Zwei gute Tische die trotz schwerer Beanspruchung immer gehegt und gepflegt werden und sich in sehr gutem Zustand präsentieren.
Wie schon erwähnt, gab es immer gute immer gute gemeinsame Events.
Am schärfsten war das Sommerfest 2005. Wir waren eingeladen zu einer gut organisierten Party mit Grill, Bier und anderen Versorgungsgütern des täglichen Bedarfs. Die Sonne brannte erbarmungslos. Es fehlte eigentlich nur noch der Swimmingpool.
So ganz nebenbei absolvierten wir auch unser kleines Billardturnier. Und ratet mal wo? Richtig, unter dem schwarzen Flachdach. Dort war es so heiß, dass man nicht wusste ob die nassen Hände vom Angstscheiß kamen oder die natürliche Transpiration daran schuld war. Jedenfalls mussten wir unsere Billardutensilien (Queue, Kreide, Tisch und Bälle) um ein weiteres Stück ergänzen. Ein Badehandtuch war von Nöten um nasse Flecke auf dem Tisch und das Rubbeln und Quietschen des Queues auf der Brücke (die Führung des Queues auf der Hand) zu vermeiden. Unter diesen Umständen wurde auch so manches Spiel zum reinen Glücksspiel. (wenn einem z.B. genau beim Stoß der Schweiß in die Augen rann, dann war Blindenbillard angesagt). Bei diesen Temperaturen mussten wir natürlich auch den auftretenden Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Allerdings waren die verabreichten Getränke im wahrsten Sinne des Wortes nur durchlaufend Posten.
Jedenfalls war das ganze Sommerfest ein gelungenes Spektakulum. Dummerweise hat mein Körper doch einige spezielle Inhaltsstoffe der Getränke in größerem Maße absorbiert, so das ich mich an den Ausgang des Turniers und der Party nicht so recht erinnern kann.
Wenn ihr mehr über den Verein erfahren wollt, könnt ihr gern mal auf der Homepage des Vereins vorbeischauen.
Also bis denne
Conny
Billardorte1 "Eulertreff" - Gesundbrunnen
Bellermannstr. 74, Bellermannstr. - Ecke - Eulerstr., 13357 Berlin
04-06-2008
(actualizado el 07-06-2008)
So nun mein 2. Versuch.
Ich kann nur jedem Neuling raten während des Schreibens nirgend wo anders hin zu klicken als auf “Beitrag speichern”. Nach dem ich mühsam eine Seite geschrieben hatte wollte ich mir mal die Karte genauer anschauen und schwups war alles weg. Ok, dann fange ich halt noch mal an, hoffentlich kriege ich alles wieder zusammen!. (es geht gleich weiter, werd erst mal speichern)
Uff der Anfang ist noch da!!!
Also, (so hab ich vorhin auch angefangen)
ich möchte Euch mit diesem und den folgenden Beiträgen keine Orte der gehobenen Gastronomie vorstellen sondern Orte an denen man sinnvoll seine Freizeit verbringen kann.
Da ich neu in dieser Sparte bin ließt sich mein Beitrag vielleicht etwas holprig. Seid nicht so hart mit mir, denn in meinem realen Leben schreibe ich eher Computerprogramme als Prosa.
Nun, worum geht es eigentlich? Wie Ihr dem Titel vielleicht entnehmen könnt, geht es um das Thema Billard (Poolbillard, das mit den Löchern).
Zum besseren Verständnis etwas grundsätzliches aus meiner persönlichen Erfahrung.
Es gibt 4 Kategorien von Billardspielern:
1. Kneipeinbillardspieler (spielen überall wo ein Tisch steht, Bier aus dem Hahn läuft und jemand abzuzocken ist)
2. Freizeitspieler (spielen überall wo ein Tisch steht, mögen faire Gegner und zocken nicht)
3. Vereinsspieler e.V. (spielen meistens nur in ihren Salon’s und sind fast durchweg der Meinung, das alle unter Kategorie 3 unwürdige Kneipenbillardspieler sind)
4. Profispieler (spielen nur auf ganz großen Tischen, mit mehr Kugeln, längeren Stöcken – äh Queu’s , engeren Löchern – äh Taschen, verdienen viel Geld damit und heißen wie O’Sullivan, Higgens und so.
Meinereiner und meine Mitstreiter gehören zur Kategorie 2. Wir spielen in der „Pool-Billard-Freizeit-Liga-Berlin“ und sind in „Vereinen“ organisiert, die im Sinne des Vereinsrechts keine sind. Der Einfachheit halber nenne ich diese Spielervereinigungen oder Club’s aber Vereine.
Es soll aber nicht vorrangig um die Vereine gehen, sondern um die Lokalitäten in denen wir unseren Freizeitsport ausüben.
In diesem Sinne fange ich mal mit unserem Vereinslokal an.
Der „Eulertreff“ (nicht zu verwechseln mit dem Eulereck eine Ecke weiter, da sitzen die Taubenzüchter) ist ein altberliner Bierlokal der etwas gehobeneren Kategorie. Ein typisch deutsches Vereinslokal. Der Wirt ist ein Original, Horst oder besser Hotti genannt, hat wohl das Bierzapfen schon im Kindergarten gelernt, eine liebenswürdige berliner Schnauze. Es gibt einen Tresen, Tische mit Sitzplätzen, Stammtische und in der Mitte (ihr glaubt es kaum) ein Billardtisch. Unser Billardtisch, 8 ½ Fuß lang, grünes Tuch, 6 Löcher und 16 Kugel. Jeden Donnerstag ab 18.00 Uhr versuchen wir dort, uns von Kategorie 2 in Kategorie 4 zu katapultieren(die kat 3 lassen wir ethischen Gründen aus). Allerdings sind wir noch am üben.
Hotti spielt auch in unserem Verein. Er hat den Sprung vom Kneipenbillardspieler zum Freizeitligaspieler geschaft (vor vielen Jahren als ich ihn kennenlernte hat er mich noch abgezockt). Aber was Hotti mit Sicherheit besser kann als Billard spielen, ist kochen.
Er verköstigt nicht nur unseren Verein und unsere Gäste an den Spieltagen, sondern auch noch einen Fußballverein, einen Dartverein, eine Volleyballmanschaft und einen Rollin Stones Club mit den leckersten Gerichten aus der deutschen Hausmannsküche (ich sage da nur Eisbein, Megaschnitzel mit Spargel, Rostbratwurst mit Sauerkraut und Bratkartoffeln, .....etc.). Und das zaubert er wie manch einen seiner Billardbälle.
Ich werd mal schauen ob ich noch ein paar Bilder finde. Oder ihr schaut selber mal rein. Am besten Donnerstags nach 18.00 Uhr (da hat der PBC Sportsfreund Training und Conny ist der Trainer).
Übrigens, ist dies der Anfang einer Serie von „Billardorten“ die ich Euch im Lauf unserer Ligasaison (von Spandau bis Neukölln) vorstellen möchte.
So nun halte ich mich an den Rat meines Freundes Sieke, der da sagte: schreib nicht so viel, sonst ließt es keiner.
Also bis dann.
Conny
connysoft hallo vost,
leider habe ich keine andere Kategorie gefunden. Es war eine Notlösung. In so fern hast du Recht.
28 Junio 2008
Daniel's Grüne Oase - Wedding
Guineastraße 6, 13351 Berlin
07-06-2008
Wie ihr es dem Thema des Guid entnehmen könnt ist diese Kneipe auch ein Ort an dem man Billard spielen kann. Ich nenne diesen Ort mal einfach Oase (damit ich nicht immer so viel schreiben muß). Erst mal was zum Namen:
- Daniel’s -> der Wirt heißt Daniel (was für eine kombinatorische Leistung), ein junger Mann (wobei natürlich alles relativ ist) mit viel Humor (manchmal etwas zuviel) und einer Schlange. Ja ihr habt richtig gelesen, eine Schlange in einem Terrarium mitten im Laden.
- Grüne Oase -> kommt wahrscheinlich von den viele im Überlebenskampf erprobten Pflanzen die dort rumstehen. Aber die Schlange soll auch schon ziemlich alt sein. Manchmal scheint sie tot zu sein, aber es scheint nur so. Nach der Fütterung, die man manchmal miterleben kann, liegt sie eben wie unsereiner ziemlich faul rum.
Die Oase ist eine Kneipe für das schnelle oder auch langsame Feierabendbier. Aus dem Hahn gibt es Flens und Warsteiner. Aus der Flasche Schulli, Beck’s und Weizen von Meissel (hmmm). Essen gibt es nicht, außer wenn Daniel mal ein paar Chips auf den Tresen stellt. Halt! Ich hab das frische Brot und den Schmalztopf vergessen, zum selber schmieren und für lau. Die Bestellungen die man am meisten hört sind Pils, Weizen, Sambuca, Futschi und Kaffee. Naja ist halt eine Kneipe (Daniel hat was gegen das Rauchverbot).
Nun etwas zum Rahmenthema. Eigentlich ist die Oase eine Dartkneipe. Zwei oder drei Vereine nennen dort ihr Zuhause. Sie spielen E- und Steel-Dart und sind fast übermächtig (Daniel ist der Größte). Aber entgegen vielen Versuchen konnte sich, ebenso wie die Grünpflanzen, der Billardtisch in der Mitte des mittleren Raumes behaupten. Vielleicht liegt es auch an dem grünen Tuch. Dieser Tisch hat schon viel erlebt. Ich hab schon mehrfach erlebt wie er bei Livemusik-Party’s senkrecht an die Wand gestellt und seine Beine amputiert wurden. Aber Daniel ist auch ein guter Chirurg (er kommt aus dem Baugewerbe) und flickt den Tisch immer wieder zusammen. Ich habe schon eine persönliche Beziehung zu diesem Tisch aufgebaut und diverse male die Wasserwaage und den Staubsauger geschwungen, zumal ich ihn von meinem Fenster aus immer sehen kann. Angesichts der beschriebenen Torturen sind ein paar kleine Makel (Tuch und mikroskopisch leichte Neigung) durchaus zu entschuldigen. Erstaunlich ist, daß auf diesem Tisch Spieler aus allen Kategorien (siehe ersten Beitrag „Billardorte“), außer Kategorie 4, spielen. Ich habe vor längerer Zeit mal versucht einen Verein zu etablieren, aber vergebens. Die wenigen Interresenten waren fast alle der Meinung schon zur Kategorie 4 zu gehören und so wurde aus dem Vorhaben nichts. Aber der harte Kern ist immer noch zu finden (Helmut,Brian, Olaf, Andreas, Conny…). Montags ist in der Oase „Billardtag“ von Conny. Ab 18.00 Uhr übe ich dann immer ein Bischen und freue mich über jeden Mitspieler, egal aus welcher Kategorie.
Fazit: „Daniels grüne Oase“ ist eine nette Kiezkneipe in der man, gut Billard spielen kann, ein gepflegtes Bier trinken und wenn es sein muß auch einen Dartpfeil werfen kann.
Also bis denne
Conny
- Gesundbrunnen, Berlín 2 reseñas
- Wedding, Berlín 1 reseña
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