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Bad Oldesloer Kulturforum der Sozialdemokratie - Bad Oldesloe

Turmstraße 25 d, 23843 Bad Oldesloe

11-11-2007 (actualizado el 14-12-2011)

Die SPD Bad Oldesloe veranstaltet seit Anfang 2006 in regelmäßigen Abständen Literaturlesungen. Organisiert werden die Lesungen vom Bereich “Bad Oldesloer Kulturforum der Sozialdemokratie”.

Die Veranstaltungen sind stets ohne Eintritt und dienen dem parteienübergeordneten Zweck, die Kulturlandschaft in Bad Oldesloe zu bereichern.

Bisher wurden 19 Lesungen seit 2006 veranstaltet!

cps2006 Für 2008 "steht" bisher bereits eine Lesung: "ITALIENISCHER ABEND" mit der Sopranistin Martina Doehring ... seitens der SPD wird der ehemalige Ministerpräsident, Bundesminister und Kanzlerkandidat BJÖRN ENGHOLM den Literaturpart übernehmen!

------------------------------------... Oldesloer Kulturforum / Christian P. Schlichte
http://www.spd-net-sh.de/stormarn/oldesloe/...

cps2006 Die aktuellste Veranstaltungen war am 3. September 2008: “Italienischer Abend”: über 220 Besucher bei Lesung und Konzert

Die Lesung von Björn Engholm kombiniert mit dem Konzert der Sopranistin Martina Doehring war der bisherige Höhepunkt aller Veranstaltung des Bad Oldesloer Kulturforums: rund 230 Besucher erlebten in der Peter-Paul-Kirche einen wundervollen “Italienischen Abend” - minutenlanger Beifall, Zugabe und Eintragszeremonie in das Goldene Buch der Stadt Oldesloe.

Nach Begrüssung durch “Mr. Kirchenmusik” Henning Münther und Christian P. Schlichte vom Bad Oldesloer Kulturforum las Björn Engholm mit wundervoll warmer sonorer Stimme Gedichte von Hans-Magnus Enzensberger, Peter Rühmkopf und Wolfgang Hildesheimer.

Der ehemalige Ministerpräsident hatte sofort zugesagt nach Oldesloe zu kommen, als Christian P. Schlichte ihn als Vorleser und Rezitator für den “Italienischen Abend” angefragt hatte. Dabei hat vielleicht auch eine Rolle gespielt, dass Engholm wie auch Schlichte auf das Gymnasium “Johanneum zu Lübeck” zur Schule gegangen sind und zudem schon Kontakt bestand über das Kulturforum Schleswig-Holstein, dessen Vorsitzender Engholm ist.

Der eigentliche “Italienische Abend” begann dann mit dem Konzert der Sopranistin Martina Doehring, die begleitet durch das Ensemble floreat um Martin Karl-Wagner die Besucher zu einer musikalischen Reise durch Italien des 18. Jahrhunderts mit nahm. Frau Doehring, die solistisch im In- und Ausland singt (u.a. Paris, Rom, Venedig, Danzig, Vilnius, Lübeck, SHMF), bezauberte die Konzertbesucher mit Ihrer Stimme.

Die Texte, die Björn Engholm zwischen den Musikstücken (u.a. Mozart, Verdi, Mendelsohn-Bartholdy, Rossini) rezitierte, hatte Frau Doehring in monatelanger Recherche aus Tagebüchern, Briefen und anderen Textquellen zusammengestellt.

Nach einer Zugabe durften Doehring und Engholm sich zum Abschluss des Abends noch in das Goldene Buch der Stadt Bad Oldesloe eintragen, dass Bürgerworthalter (Stadtpräsident) Rainer Fehrmann eigens in die Peter-Paul-Kirche mitgebracht hatte.

Der Abend wurde abgerundet durch eine Bilderausstellung mit Gemälden von Renée-Claire Roy, Kristin Deutsch, Christel Werner-Zeiss sowie Impressionen aus Venedig. Den Weinverkauf übernahm das Eiscafé SAN REMO.

Fazit: eine überaus gelungene Veranstaltung des Bad Oldesloer Kulturforums.

Hallenbad und Freibad Bondenwald, Bäderland Hamburg - Niendorf

Friedrich-Ebert-Straße 71, 22459 Hamburg

08-10-2009

In der Absicht, endlich mal wieder in die Sauna zu gehen, bin ich in der letzten Woche zur Sauna im Hallenbad und Freibad Bondenwald gefahren.

Vom Hamburger Zentrum relativ gut erreichbar über die U2 (Niendorf Markt), den 5er Metrobus (drei Stationen) und 3 Minuten Fussweg von der Bushaltestelle aus, erreichte ich den Eingang nach 30 Minuten Fahrtzeit von meiner Arbeit in der Sternschanze.

Dann aber: grosses Erstaunen ob der teuren Eintrittspreise. Das das Bäderland Hamburg nichts für den schmalen Geldbeutel ist, ist bekannt. Das eine Sauna aber 15,- Euro (Tageskarte) kostet, obwohl man sie ab 19 Uhr nur für maximal drei Stunden nutzen kann, ist meiner Meinung nach eine Unverschämtheit - da muss noch nachgebessert werden in Form eines Feierabendtarifes (z.B. 10,- EUR).

Zugegeben - man bekommt im Bondenwald viel geboten.

Die Sauna beeindruckt durch asiatische Gestaltungselemente, wie Naturmaterialien, Bambus, Reispapier-Trennwände, angenehme Farbgebung und einen fantastischen Innenhof, der mit Bambussträuchern, Zen-Garten, Teichen mit gluckernden Wasserzuläufen, hohen alten Bäumen, Holzpfaden auf Stehlen, Holzfeuern, der Feuersauna, Liegeflächen und vielen liebevollen Details wie kleinen Kerzen in japanisch anmutenden Granitskulpturen extrem entspannend wirkt - vor allem in den Abendstunden, wenn der Mond durch die Äste der Bäume leuchtet und nur kleine Lampen dem Besucher auf dem Holzsteg zum hinteren Teil des Gartens den Weg weisen.

Die Sauna an sich bietet ausser der Feuersauna im Garten je eine 80/85 Grad sowie eine 90/95 Grad Sauna (Aufguss alle halbe Stunde in beiden Saunen) sowie eine Dampfsauna, einen grosszügigen Ruheraum, einen Kaminraum mit quadratisch um den Kamin herum angeordneten Liegen (negativ: trotz Schildern dauerbelegt von Saunabesuchern, die sich fast alle mit Vornamen kennen - sprich Stammgäste sind) und einen grosszügigen Bereich mit Fussbädern (der aktuell jedoch renoviert wird).

Der freie Zugang zum Schwimmbad, zu den Sonneliegen sowie zum Restaurant runden das Angebot ab.

Fazit: eine klasse Sauna im mittleren Angebotssegment, deren überteuerte Eintrittspreise jedoch abschrecken und potentielle Gäste unnötigerweise nach Norderstedt, Ahrensburg (Badlantic - mein qype-Bericht siehe hier: http://www.qype.com/place/34155-badlantic-Ahrensburg) und anderswo vertreiben.

Café "Das kleine Haus" - Brügge

Am Marktplatz, 24582 Brügge

16-01-2009

Ein Geheimtipp noch, weil einerseits in der kleinen Gemeinde Brügge bei Bordesholm versteckt, andererseits selbst Bordesholm bei Neumünster nicht unbedingt Ziel eines Sonntagsausfluges ist, ist das Café “Das kleine Haus” in Brügge.

Im Gebäude eines restaurierten Pfarrhauses der Kirche von Brügge aus dem 18. Jahrhundert angesiedelt, weiss das Café mit selbstgebackenem Kuchen und handgefilterten Kaffee zu überzeugen, während sich Besucher auf alte Sofas und an kleine Tischen niederlassen, unter windschiefem Gebälk und mit Blick auf wie in einer Galerie aufgehängten Bildern.

Der Kuchen wird üppig geschnitten und nach einer entspannten Stunde in gemütlichem Ambiente haben wir uns dann wieder auf den Weg zurück zu unseren Freunden gemacht, hinaus in die Kälte, um bei Minusgraden den verschobenen Neujahrsspaziergang nachzuholen.

Fazit: schönes Café in historischem Ambiente.

Heilige-Geist-Hospital - Lübeck

Koberg 8, 23552 Lübeck

10-11-2008

Auch dieses Jahr lädt der Verband Frau und Kultur e.V wieder zu dem weit über Deutschland hinaus bekannten Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt, der jährlich mehr als 50.000 Besucher aus aller Welt anzieht und seit 1968 im Heiligen-Geist-Hospital stattfindet, ein.

Der Weihnachtsmarkt beginnt stets am Freitag vor dem 1. Advent und dauert 11 Tage - in diesem Jahr vom 28.11.2008 bis 8.12.2008.

Dort, wo einst bis Mitte dieses Jahrhunderts noch Senioren die winzigen Holzkabinen in der großen Hospitalhalle bewohnten, bestaunt heute die Besucherschar kunsthandwerkliche Produkte, geniesst das alte Gebäude, zieht Kerzen, schlendert durch die Gänge, kauft Waffeln, trinkt Glühwein und geniesst die Stimmung, die durch musikalische Gastdarbietungen von Chören und Instrumentalgruppen eine besondere weihnachtliche Stimmung in den festlich geschmückten Räumen vermittelt.

Mehr als 150 Kunsthandwerker, die von einer Jury des Verbandes ausgewählt werden, stellen ihre Arbeiten aus und zeigen Ihnen alte und neue kunsthandwerkliche Techniken. Sie kommen aus ganz Deutschland, Skandinavien, dem Baltikum und vielen anderen europäischen Ländern. Das Angebot ist vielfältig und anspruchsvoll: man findet Keramik, Porzellan und Glas, Handwebearbeiten, Seidendesign, Hüte und Handarbeiten, Kinderkleidung und Puppen, florale Arrangements, Taschen und Rucksäcke aus Leder, Schmuck und Schmiedearbeiten, traditionelle Zinnverarbeitung, Holzspielzeug, Drechslerarbeiten, Krippen und Pyramiden aus dem Erzgebirge, Bücher, Kunstkarten und Aquarelle, Kerzen, Korbwaren, Besen, Bürsten und vieles mehr.

Einige Aussteller sind seit vielen Jahren dabei, dennoch legen wir Wert darauf, daß jedes Jahr viele Plätze neu vergeben werden, um auch immer wieder jungen, nachstrebenden Kunsthandwerkern eine Chance zu geben und auch neue Trends im Kunsthandwerk zu präsentieren.

Der Reinerlös des Verbandes kommt in voller Höhe kulturellen und sozialen Zwecken in der Hansestadt zugute.

Eintrittpreise: Erwachsene 2,00 EUR (auch für Gruppen), Schüler und Studenten 0,50 EUR

Öffnungszeiten: täglich 10.30 - 19.00 Uhr (am Eröffnungstag ab 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr)

Motel One Berlin-Alexanderplatz - Mitte

Dircksenstraße 36, 10179 Berlin

27-10-2008

Kürzlich zu "10 Jahre Bundeskultur" in Berlin (http://tinyurl.com/6m484y) wurde ich vom SPD-Reiseservice in diesem Hotel einquartiert. Das Motel One liegt sehr zentral in einer Seitenstraße vom Alexanderplatz - Fußweg zur S-Bahn/Bahn beträgt gerade mal 5 Minuten.

Die Zimmer sind klein, aber im Vergleich zu z.B. ETAP von angenehmer Eleganz ... Doppelbett, kleiner Schrank, Design-Lampen, Flatscreen (letzterer spielt beim Eintritt ins Zimmer ein Dauer-Beruhigungsprogramm ab: zu Ambient-Klängen wird ein Blick in ein Aquarium gezeigt), türkisblaue Decken und eine kleine Nasszelle, die aber schön gestylt ist (einzel stehendes rundes Waschbecken, Glasscheibe trennt Dusche ohne Rand).

Das Büffet am Morgen (Aufpreis 6,50 EUR) ist sehr reichhaltig, der schön gestylte Empfangs-/ Aufenthalts-/ Essbereich tut ein übriges um sich wohl zu fühlen.

Fazit: bei der nächsten Reise werde ich erstmal die Motel One Hotels abchecken, bevor ich woanders buche.

lokalreporter gleich um die ecke in der rochstrasse ist das buscaglione..

Spielzeugmuseum in der Speicherstadt - Hafencity

Kehrwieder 4, 20457 Hamburg

13-10-2008

if you are looking for a museum where you can go back to the early days of childhood visit this toy-museum. located in the HAFENCITY / SPEICHERSTADT of hamburg in an old warehouse it is full of old wooden toys, teddybears and all that stuff you thought you would never see again - only if you didn’t throw away this stuff. wonderful - a journey back in time.

Spielzeugmuseum in der Speicherstadt - Hafencity

Kehrwieder 4, 20457 Hamburg

12-10-2008

“Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah” - das könnte meine Entdeckung des Jahres in Hamburg umschreiben, die mir Ende September 2008 ganz unverhofft gelang.

Eigentlich war ein Besuch des Miniatur Wunderland geplant, da ich nach Teilnahme an der Veranstaltung “Hauptsache Kultur - 10 Jahre Bundeskultur” in Berlin und der Rückreise nach Hamburg noch 1/4 Tag Urlaub zu überstehen hatte, bevor ich um 14 Uhr wieder zur Arbeit s(w)ollte. Aufgrund schlechten Wetters (das war die Woche mit dem Dauernieselregen) die geplante Tour mit der No. 62 auf der Elbe nach Oevelgönne ins sprichwörtliche Wasser gefallen, sollte die Modelleisenbahn mir den Resturlaubstag verschönern. Ankunft kurz nach 10.00 Uhr … und bereits mehr als 40 Minuten Wartezeit.

Was nun? Zum Glück hatte der Fahrstuhl auf dem Weg in den 3ten Stock kurz im 2ten des alten Speichers gehalten und ich hatte einen Blick auf das Schild “Die Dachbodenbande” erhascht. Was mag das sein? Egal, ich wollte zur Eisenbahn. So aber verschreckt von zuviel Wartezeit, Regenschauer draussen und noch 3 1/2 Stunden rumzukriegen, war klar: die Dachbodenbande hatte mein Interesse geweckt.

Der Eingang - ein bärtiger Typ am Tresen, 6 Euro Eintritt (“naja, egal, das machen wir jetzt einfach mal”) und eine schwere Dachbodentür, die es aufzustemmen gilt … und dann: UNGLAUBLICH, einfach unglaublich: ich stehe in einem Raum, der bis an die Decke gefüllt ist mit altem Spielzeug. Spielzeug, Spielzeug, Spielzeug … wohin ich auch schaue.

Scheinbar zufällig dahingewürfelt - alte Puppen, Holzspielzeug, Laster, Metall-Eisenbahnen, alte Lampen, Schaukelpferde, alte Illustrierte, abgenutzte Plüschtiere. Bald sehe ich, dass hier nichts “scheinbar” ist, sondern liebevoll arangiert - inszeniert auf einem Dachboden als Gesamtkunstwerk, begehbar, erlebbar.

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Aus dem Prospekt möchte ich zitieren:

“Das Spielzeugmuseum lebt von der Aura der Gegenstände aus vergangenen Zeiten. Bespielt, beschädigt, geliebt und vergessen. Altes Spielzeug kann uns in die Lage versetzen, uns zu erinnern, lang vergessenen Gefühlen aus Kindertagen nachzuspüren und uns selbst zu begegnen.”
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Das mache ich dann - fast 3 Stunden lang versinke ich einer Traumwelt. Angefüllt mit Spielzeug bis zum Abwinken - nicht unbedingt Kindheitserinnerungen (obwohl auch etwas Plastikspielzeug dabei ist) aber doch Gegenständen, die danach rufen, in die Hand genommen zu werden. Ob dies hier erlaubt oder gewollt ist, wird nicht klar, aber dies Museum ist wie kein zweites: keine Ausstellungsstücke “geordnet” in Vitrinen präsentiert in keimfreier Atmosphäre, sondern ein Eintauchen in ein Wunderland.

Man merkt meine Begeisterung mir wohl an.

Am Empfang wieder angekommen, kaufe ich noch ein Blechschild des Museums mit dem Logo - darauf 8 Plüschtiere. Abgetragen und bespielt sitzen sie in einem Blechtretauto auf einer der Speicherstadtbrücken - als ob sie dabei sind, in eine neue Welt aufzubrechen. Diese allerdings findet der Besucher in diesem Museum - unerwartet und beglückend … eine Reise durch die Zeit.

Fazit: dieses Museum ist eine unglaubliche Bereicherung für die Hamburger (um nicht zu sagen Deutschlands) Museumslandschaft. Möge es noch lange bestehen.

Einen Förderverein habe ich bereits angeregt - ich könnte mir durchaus vorstellen, per einmaligem Jahresbeitrag so oft wie ich möchte wiederzukommen und einzutauchen in dies Gesamtkunstwerk.

P.S. Fotos folgen umgehend.

Ashley's Garden - Stockum

Karl-Kleppe-Str. 20, 40474 Düsseldorf

19-09-2008

Die OMD (Online Marketing Düsseldorf) ist vorbei und wieder hatte ich das Glück, mit meiner Firma Gast im Hotel “Ashley’s Garden” in der Karl-Kleppe-Straße in Düsseldorf sein zu dürfen.

Das Hotel beeindruckt mit einer schönen Architektur, die sich in vielen Villen in dieser Wohngegend wiederfindet, so dass der Schluss nahe liegt, das sie alle im gleichen Zeitraum erbaut wurden. Ich tippe dabei auf die 20er/30er Jahre, da Details an den Häusern und die auch beim Hotel teilweise noch vorhandene Originalverglasung sowie Parkett- oder Dielenböden darauf schliessen lassen. Auch befindet sich in der Nähe eine Parkanlage, die 1930 konzipiert wurde.

Am Rheinufer unweit des Messegeländes gelegen, bietet sich Ashley’s Garden zudem für Messebesucher oder -austeller an, die nach einem harten Messetag nicht mit dem Taxi zurückfahren wollen, sondern zunächst durch die an das Messegelände angrenzende Parkanlage und anschließend direkt am Rhein entlang zurück zum Hotel spazieren wollen - der Fussweg dauert knapp 20 Minuten.

Zurück zum Hotel: gleich neben dem Eingang rechts befindet sich das Restaurant, dass ich genau wie “Mainbube” noch nicht habe testen können - in ihm wird auch das Frühstücksbuffet aufgebaut, dass sehr reichhaltig ist. Man sitzt auf Parkett und hinter leicht farbigen kleinteiligen Fenstern, durch die draussen der Rolls-Royce des Hotelinhabers sich erahnen lässt (ein Auto ähnlich stilvoll wie das ganze Hotel).

Linker Hand vom Eingang ist die Bar mit Zugang zum Garten (kleiner Pool und Outdoor-Sessel, Baldachin mit Art-Deco-Tischlampen und bequeme Sofas - Nachts ist der Pool beleuchet sowie grosse beige Kugeln … einfach klasse) und der Bibliothek, in der neben einem grossen roten Sofa diverse grosse Sessel zum Geniessen z.B. eines Whiskeys aus der Hotelbar einladen.

Die Zimmer sind sehr unterschiedlich: ich hatte bisher immer das Glück, in wahren Suiten nächtigen zu dürfen - Kollegen von mir, mussten sich auch schon mit kleinen Standardzimmern begnügen, wobei auch dort immer mein Eindruck war, dass alles eine gewisse Eleganz ausstrahlte. Meine Räume waren mit Art-Deco-Möbeln bestückt, grosse Badezimmer mit Badewanne und dieses Jahr sogar ein Zimmer mit Treppe in die zweite Etage und Blick auf Dachbalken und -gestühl.

Fazit: nach einem stressigen Messetag ist es jedesmal eine Freude, dass Hotel aufzusuchen und nach Essen und/oder Messeparties den Abend im Ashley’s Garden ausklingen zu lassen. Hoffentlich übernachtet meine Firma auch nächstes Jahr wieder in diesem Hotel.

Palazzo Ducale - Venecia

Piazza San Marco 1, 30124 Venezia

27-08-2008

I LOVE VENICE - THE MOST BEAUTIFUL TOWN OF THE WORLD

>der Gondolieri sprach in diesem Zusammenhang von Casanova.

Allerdings - der berühmteste Insasse Casanova war im dem Dogenpalast am Kanal gegenüberliegenden Gefängnis interniert - dieses wird durch die Seufzerbrücke mit dem Dogenpalast verbunden. Giacomo Casanova, floh in der Nacht des 31. Oktober 1756 von dort über das Dach des benachbarten Hauses.

Die meisten Delinquenten jedoch hatten kein solches Glück - daher auch der Name der um 1600 erbaute Seufzerbrücke. Sie verdankt ihren Namen angeblich den letzten Seufzern, die die Delinquenten für lange Zeit, wenn nicht für immer, dem Tageslicht hinterher weinten.

Über ihre gesamte Länge durch eine Mauer in zwei separate Gänge geteilt, haben Besucher des Dogenpalates auch Heute noch die Gelegenheit, den Gang der Verurteilten zu gehen … mit einem schönen Blick auf die Touristenmassen, die von der Uferseite oder aus Gondeln hinauf zur Seufzerbrücke schauen (siehe hinzugefügte Fotografie von mir).

Lothar W. Pawliczak Nein, Giacomo Casanova (*2.4.1725-†4.6.1798) saß nicht im neuen Gefängnis (prigoni) ein. Wer dessen dicke Mauern gesehen hat, weiß, dort hätte er niemals entfliehen können.
Casanova saß bei seiner zweiten Haft (er war schon einmal im Jahre 1743 verhaftet und in die Festung S.Erasmo gebracht worden) in den Zellen unter dem Dach des Dogenpalastes, die wegen der Abdeckung mit 3 Fuß großen, 1/12 Zoll starken Bleiplatten piombi genannt wurden, ein.
Giacomo Gírolamo Casanova gibt in seinem Buch "Meine Flucht aus den sogenannten Bleikammern von Venedig. Die Geschichte meiner Flucht aus dem Gefängnis der Republik Venedig, den sogenannten Bleikammern, niedergeschrieben in Dux in Böhmen im Jahre 1787“ (Ebenshausen 1989, v.a. S. 34ff) eine sehr genaue Beschreibung der 3 niedrigen im Westen und der 4 im Osten unter dem Dach des Dogenpalastes gelegenen Gefängniszellen.

Ian Rankin Kriminalromane - Edinburgh, City of

Edinburgh, City of EH1 1PD

04-12-2007

Ian Rankin gilt als Großbritanniens führender Kriminalautor und seine Romane sind aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Für seine Bücher erhielt er diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. den Edgar-Allen-Poe-Award, den Gold Dagger, den Deutschen Krimipreis und den British Book Award.

Der Protagonist seiner Serie von in Edinburgh spielenden Kriminalromanen ist Inspektor Rebus. Privat gründlich gescheitert, über die Jahre (der erste Roman erschien 1986 und Rankin läßt seinen Serienhelden dem Erscheinungsdatum der Bücher entsprechend altern) mehr und mehr dem Suff verfallen ist ihm seine Arbeit der einzige Halt.

Inspektor Rebus eckt ständig an, wird nie befördert, erhält im Lauf der Reihe als Vorgesetzte eine ehemals gleichrangige Kollegin, mit der er vor gar nicht allzu langer Zeit ein Verhältnis hatte. Aber der wahre Druck kommt von außen. Wenn Rebus ermittelt dauert nicht allzu lange, dass er "beurlaubt" wird. Das hindert Rebus nicht daran, auf eigene Faust weiter zu ermitteln - was soll einer wie er auch anderes tun?

Ian Rankin schreibt hervorragende Stories. Seine Romane sind von mal zu mal besser konstruiert. Dazu kommt ein geradezu literarischer Stil mit viel Wortwitz, von dem je nach Übersetzer zumeist viel übrig bleibt. Rankin schildert Charaktere, zeitgeschichtliches Umfeld, gesellschaftliche Realität sehr authentisch (so dass ich dringend wieder mal Urlaub in Edinburgh machen muss).

Fazit: Ian Rankins Romane sind die Quintessenz all dessen, die gegenwärtig den britischen Kriminalroman ausmacht.

lokalreporter inspektor rebus könnt mir als gelegentliches pseudonym für mich selbst gut gefallen <</