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Deutsches Technikmuseum - Kreuzberg

Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

20-10-2011

Ich war vor einigen Wochen im technischen Museum in Berlin.
Am meisten hat mich dort der Z1 beeindruckt.
Der Z1 ist der erste programmierbare Computer der Welt.
Und dies fast ausschließlich mechanisch.
Entworfen und gebaut von Konrad Zuse, den Vater aller Computer, auch wenn dies nur wirklich wenige wissen.
Auf jeden Fall steht dort ein Neubau des Z1, der mit Hilfe von den damals schon mehr als 80 jährigen Zuse sogar funktionstüchtig ist.
Faszinierend sind aber auch die anderen Zuse-Rechner die dort stehen, denn an ihnen kann man sehen, das Zuse damals sämtliche Techniken für Seine Ziele eingesetzt hat: Erst mechanisch. dann die Relais, dann die Röhren und danach die Halbleiter…
Na, ja, wer nicht so technikbegeistert ist wird’s wohl kaum kratzen, aber ich fand es sehr spannend.
Schließlich sitzt auch Du gerade vor solch einer Kiste, die halt nur Millionenmilliarden mal schneller ist als diese alten Rechner.
Der Rest des Museums ist auch schön, viel Eisenbahn, viele Flugzeuge, Fotografie, Film und Industrie sowie ein wenig Krieg, Chemie oder Kunsthandwerk, alles reichhaltig vertreten und anschaulich präsentiert.
Manchmal wären mir ein paar mehr Erklärungen lieber gewesen, aber dafür gibt’s bestimmt eine Audiotour oder so.
Ich kann das Museum nur wärmstens empfehlen, es ist bestimmt für jeden interessant.
Thilo-W. Finger

Stroheim Kleine Korrektur: Konrad Zuse ist 1910 geboren und 1995 gestorben!

fingert Das stimmt.

Hotel Pennsylvania - New York

Seventh Avenue 401, 10001 New York

25-05-2011

Das Penn Hotel.
Drei Punkte sind zu viel und 2 zu wenig.
Zuerst mal ist die Lage des Hotels einmalig gut,
direkt vor der Pennsylvania Station und dem Madison Squaregarden.
Betritt man die Lobby durch die Drehtür denkt man "Knaller!!".
Eine große Lobby, viel Bronze und ne Menge Bildschirme.
An der Rezeption geht es schnell, beim Checkout sollte etwas Geduld mitgebracht werden.
"Ah, Sie sind sehr groß, Sie werden upgegradet, mit großem Bett.."
Hammer! - dachte ich.
Und dann ging’s aufs Zimmer, im Fahrstuhl wird man von Foxnews über die Welt informiert, Willkommen in Amerika.
Eine Schlüsselkarte öffnet die Tür und...
Gelbbraune fleckige Tapeten, Möbel, die alleine von der Größe her gar nicht in das Zimmer passen (Schubladen, die nur 10cm zu öffnen sind) und der Knaller: Kein Schrank in dem man den Kofferinhalt hineinschütten kann.
Also Stand der Koffer samt Inhalt die ganze Zeit in den kleinen Raum vorm Bad.
Ach ja, das Bad. lasst es mich so sagen: In der Ecke des Spiegels stand 14.2.2011, die Schrift konnte man nur lesen, wenn der Spiegel beschlagen war.
Ich war Übrigends Ende März dort. Also sonderlich sauber war es im Bad und auch im Zimmer nicht.
Allerdings wurden jeden Tag die Laken und die Handtücher gewechselt, was schon OK war.
Empfehlen würde ich das Hotel nur an Leute, denen es egal ist wo und wie sie schlafen. Es gibt weißgott bessere Hotels in New York.
Für jeden, der’s unbedingt günstig möchte, kann gern hin,

geht so.

Thilo-W. Finger

Top Of The Rock - New York

Rockefeller Plaza 30, 10112 New York

25-05-2011

Das Top of the Rock ist wirklich klasse!

Aber erst mal von vorne...
Das Rockefeller Center an sich ist schon ein Hammer. Hier findet man Restaurants, riesige Einkaufsmöglichkeiten, die Radio City Music Hall, Cafés, eine eislaufbahn, natürlich Soveniershops und vieles mehr.
Das Angebot ist riesig und es hat mich während meines New York Aufenthalts hier immer wieder hingezogen.
Hat man all dies hinter sich gelassen kommt man entlang der Katakomben unter dem Center, nicht weit entfernt der 50th Street U-Bahn Station zum Eingang des Top of the Rocks.
Anders wie beim Empire State Building sind hier keine langen Schlangen, an der Kasse geht es zügig voran, die Warteräume und die Auffahrt im Superschnellen Aufzug (Achtung! Ohrenknacken!) ist dank des Glasdaches im Lift auch schon eine Show.
Auf dem Observation Deck angekommen findet man drei Ebenen vor. Die erste ist eine Etage mit Rundumsicht. Schon hier raubt einem der gigantische Ausblick zum ersten Mal den Atem.
Die zweite Ebene ist auf dem Dach. Hier steht man nicht so, wie auf dem Empire State in einem Drahtkäfig, sondern so 3m hohe dicke Glasplatten umgeben das Dach als Windschutz, erneut ein Ausblick, der einen umhaut, der Central Park liegt genau vor einem, auf der anderen Seite schaut man direkt auf das Empire State Building und das dahinterliegende Manhattan.
Sehr beeindruckend ist dementsprechend die dritte, oberste Aussichtsplattform, denn hier trübt nichts den freien Blick auf die Stadt. Ein wenig windig ist es hier (wer hätte das gedacht?) aber die Aussicht ist grandios.
So einiges kann der Beobachter hier entdecken, sind es die Parkplätze auf (!) den Hochhäusern, die ameisengroßen Menschen oder allein die Größe der Stadt, die nicht einmal am Horizont zu enden scheint.

Also solltet ihr nur kurz in der Stadt sein, ist das Rockefeller Top of the Rock auf jeden Fall dem Empire State Building vorzuziehen, ein wirklicher Tippppp !!

Viel Spass,

Thilo-W. Finger

Die Geisterstation der D-Linie unter dem Hauptbahnhof in Hannover - Mitte

Eingang am Raschplatz, Hannover

27-02-2011 (actualizado el 01-03-2011)

Längst schon fast vergessen schlummert tief unter dem Hauptbahnhof ein düsteres Geheimnis..
Denn hier, geschaffen aus hunderten Tonnen Beton liegt in scheinbar ewiger Dunkelheit die Geisterstation der nie fertiggestellten unterirdischen Straßenbahnlinie D.
Tja, das sind zwei beeindruckende Einleitungssätze, aber befindet man sich in dieser verlassenen Dunkelheit kommt man schon auf solche Gedanken.
Ich bin über eine Tour von Stattreisen dort hinabgestiegen. Sonntags finden Führungen in und um den Hauptbahnhof statt.
Im Anschluss geht es Richtung Raschplatz, dort befindet sich eine ziemlich unauffällige Tür hinter der eine stabile provisorische Holztreppe in die Tiefe herabführt...
Nun sind wir auf der obersten Ebene der Station. Es ist erstaunlich, obwohl schon vor weit über 35 Jahren gebaut sieht der Beton taufrisch aus. Keinerlei Alterserscheinungen. Und irgendwie fühlt man sich in irgendeine andere Zeit versetzt.
Es ist still hier unten. Zeitweise hört man nur das tiefe Grollen der in den unterirdischen Tunneln vorbeirauschenden Züge.
Vereinzelte Leuchtstoffröhren bilden vereinzelte Lichtinseln in der Dunkelheit, bei weitem nicht genug Licht um die ganze Station auszuleuchten.
Eine weitere Holztreppe führt in die Schwärze hinab. Nun befinden wir uns auf der Bahnsteig und noch etwas tiefer auf der Gleisebene.
Erst hier wird einem die Größe der Station bewusst, sie wirkt sogar noch größer, da sich überall das Licht in der Dunkelheit verliert und man die Enden der Tunnel nur erahnen kann.
Die Stimmen hallen, an manchen Ecken tropft es seicht vor sich hin, eine schöne ungewohnte Atmosphäre.
Ich kann nur jedem eine Besichtigung empfehlen.
Für jeden der auf "lost Places" Steht ein Muss!

Viel Spaß!!
Thilo-W. Finger

Völkerschlachtdenkmal - Probstheida

Straße des 18. Oktober 100, 04299 Leipzig

19-12-2010

Ja, ich habe mir auch das Völkerschlachtdenkmal angeschaut und war ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt.
Sicherlich, man muß schon auf solche Pompösarchitektur stehen aber es soll ja schließlich keinen "leichten" Eindruck machen.
Handelt es sich schließlich um das größte Denkmal Europas, ein Mausoleum für die Toten der Schlacht Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden in der Napoleon unterlag.
In der Schlacht, die bis zum Ersten Weltkrieg als die größte der Geschichte galt, mussten Deutsche auf beiden Seiten mitkämpfen.
Mehr als 120 000 Menschen haben während der blutigen Kämpfe oder danach durch Hunger und Seuchen ihr Leben lassen müssen.
"Groß und herrlich" soll es sein, " wie ein Koloss, eine Pyramide, ein Dom zu Köln - so hieß es bei der Planung des Monumentes.
Und das haben Sie hingekriegt, und zwar gründlich.
Vor dem Mahnmal wurde ein Wasserbecken angelegt, das die Tränen der Völker, die um die Opfer der Schlacht trauerten, symbolisiert.
Erreicht man dann das Denkmal so wird man zuerst von einer riesigen mahnenden Statue vom Erzengel Gabriel, der zwischen zwei gigantischen kriegerischem 30m breitem und 20m hohem Reliefs steht empfangen.
Weiter geht es in die Fundamente des Bauwerkes Stimmungsvoll erleuchtet und mit sakraler Musik untermalt (wie übrigens auch das ganze Denkmal) lässt schon erahnen, wie riesig das Denkmal tatsächlich ist.
Weiter geht es mit dem Fahrstuhl oder Treppe hoch zur Krypta.
Die Krypta stellt das Zentrum symbolische Grab der über 120.000 in der Völkerschlacht Gefallenen dar. In ihrer Mitte ist eine symbolische bronzene Grabplatte in den Boden eingelassen, die von acht Zweiergruppen Kriegern, die leicht an Samurais erinnern bewacht wird.
Der Innenraum mit seinen 68 Metern Höhe gliedert sich in drei verschiedene Ebenen. Die erste ist die gerade beschriebene Krypta.
Auf der zweiten Ebene findet man eine Ruhmeshalle für das deutsche Volk.
Die vier fast 10m großen Statuen der Totenwächter stellen die Tugenden dieser Schlacht (Tapferkeit, Glaubensstärke, Volkskraft, Opferbereitschaft) dar.
Man könnte meinen die monumentalen Memnonssäulen bei Theben dienten als Vorbild und das stimmt auch.
Weiter geht es hinauf in die Kuppelhalle zu den 324 fast mannshohen Reitern, die auf elf Ringen unter der 68 Meter hohen Kuppel des Völkerschlachtdenkmals reiten.
Ja, hier wurde Obacht gegeben ja nicht bescheiden zu sein. Von dieser Plattform aus hat man eine schöne Aussicht aus dem Denkmal heraus.
Steigt man allerdings höher, die engen klaustrophobischen Treppenaufgänge hinauf, die so eng sind, das man gebückt und seitlich hinauf gehen musste, ich dachte ich komm da nie mehr raus, erreicht man, nach einem Besuch vom Schlussstein der Kuppel die oberste Plattform.
Das Panorama der Stadt ist sehr sehenswert und die Minuten der Platzangst wert.
Hier kann man bis weit in das Zentrum hinein blicken und begreift erneut wie mächtig doch dies Bauwerk ist.
Ich gebe dem Denkmal volle 5Sterne, da die Mitarbeiter dort sehr freundlich waren und vieles interessantes erzählen konnten.
Also steht man auf Monumentalbauten sollte das Denkmal auf jeden Fall auf der Sehenswürdigkeisliste für Leipzig stehen.
Hat man leicht Platzangst sollte hinter den Fahrstühlen Schluss sein, die Wendeltreppen sind schon heftig.
Zurzeit wird das Monument fleißig für das 200 Jährige Bestehen der Schlacht renoviert.
Ich schau es mir noch mal an wenn’s fertig ist.
Fahrt mal hin, das gibt’s nicht allzu oft.

Viel Spaß!!
Thilo-W. Finger

Ronja114 Oh ... nun ist es noch mehr "eingepackt" als vor 2 Jahren :)
Hat mich ebenfalls sehr beeindruckt !

kl_maus_le Sehr guter Beitrag :-)

Hannover Hauptbahnhof - Mitte

Ernst-August-Platz 1, 30159 Hannover

04-04-2008 (actualizado el 26-01-2010)

Den Hannoveraner Hauptbahnhof finde ich klasse. Es gibt kaum eine Woche in der ich nicht dort bin.
Im Gegensatz zu früher ist er sicher, sauber, hell und freundlich.
Ich kann mich noch an den alten Eingangsbereich erinnern, mit dem Pornokino und den leichten Mädels mit Löchern in den Armnen, die davor patrollierten. Das war schon krass und für viele Reisende der erste Eindruck von Hannover. Das hat warscheinlich einiges zum Ruf, den Hannover teilweise hat beigetragen.

Aber nun sieht alles besser aus. Die alte Front wurde durch eine aus Glas ersetzt und allgemein wird nun viel mehr Licht herein gelassen. Es wurden viele Läden installiert, Eisdielen, Gastronomie und es gibt fast Alles was das Herz begehrt.
Das Angebot ist riesig und wird wohl nur noch vom Leibziger Bahnhof übertroffen, in dem ich schon lange nicht mehr war.
Ich habe gelesen, das die Meinungen über den Bahnhof weit auseinander gehen, aber seien wir doch ehrlich, Frankfurt, Hamburg oder bis vor kurzem Berlin haben ihm mit ihrem Angebot nichts vergleichbares zu bieten.
Ich mag ihn und das zählt. ;)

Ich habe ein Video angehängt in dem so nach 3:30min., also nach dem Vorspann der Hauptbahnhof kommt.

Macht euch vom Bahnhof am besten selbst ein Bild.

Thilo-W. Finger

mostro ja, wie so oft gehen die Meinungen da auseinander - macht ja nichts...

Alpinum Der HBF Hannover ist wirklich nicht schlecht ob er aber an Hamburg,Frankfurt/Main oder Berlin ran reicht liegt wahrscheinlich im Auge des Betrachters.Ich kann nur eins sagen als ich 2007 im HBF Hannover auf das WC wollte wurde mir damals schon 1 Euro abgeknöpft was ich absolute Abzocke finde !! Leider findet man es heute ( 2011 ) immer häufiger an deutschen Bahnhöfen.

CeWe Color AG & Co. - Oldenburg

Meerweg 30, 26133 Oldenburg

27-09-2009

CeWe Color ist wirklich gut.
Ich mache mir nun von (fast) jeden Urlaub ein Fotobuch und finde es richtig klasse, Qualität und Preis stimmt. Na, ja, der Preis kann ja ruhig immer niedriger sein.
Aber man sollte berücksichtigen, wie viel Fläche einem zur Verfügung steht, die gestaltet werden kann. Das ist enorm.
In meinem letzten Buch habe ich 300 Fotos verarbeitet, die nun nur etwa 1cm im Bücherregal einnehmen. Das ist doch was. Keine Fotoboxen, und somit (hoffe ich) auch weniger Chaos in der Bude.
Wenn Ihr Euch mal anschauen wollt, was als Fotobuch so möglich ist könnt Ihr euch ja mein Fotobuch (Rom - die ewige Stadt) anschauen:
http://www.cewe-fotobuch.de/beispielfotobuch/A4_HC_Reise_...
(Ich habe mal bei einem Fotobuchwettbewerb mitgemacht)
Sollte etwas schief laufen, sind sie sehr kulant.
Bei einem Buch waren mal die Schriftarten anders als im Entwurf und mir wurde ohne Mucken sofort ein Gutschein zugesand.
So, Ende jetzt, es soll ja schliesslich kein Loblied werden.
Aber ich kanns mit gutem Gewissen empfehlen.

Thilo.

dnut437 Da kann ich mich nur anschliessen

Museum für Kommunikation - Mitte

Leipziger Straße 16, 10117 Berlin

20-10-2008

I can only agree with what has been said.
For the 3 Euro entry price you can also have your coat put in the cloakroom, not bad!
And the museum building, with the big central hall with the glass skylight is really beautiful. I can't say much about the content of the exhibit, quite interesting, but did not really seize me. As previously mentioned, you should probably take part in a tour to really understand fully.
Highlights of the exhibit are definitely the first "telephone" and the blue as well as red Mauritius.

Worth a visit for the building alone.

Have fun!

Thilo-W. Finger

Änderungen am Qype Punkte-System - Neustadt

Virtuelle Plätze in Hamburg, Hamburg

02-10-2008

Hallo, da es in der Qype Hilfe mehr ums Kaffeetrinken ging poste ich meine Befürchtungen nochmal hier hin weil ich glaube, das sie dort ziemlich untergegangen ist:

Ok. das Thema Bilder scheint ja einigen ganz schön aufzustoßen.
Ich liebe gute Fotos und finde, das Qype hier so einiges hochwertiges zu bieten hat was die Qyper hier so vorzeigen ist teilweise Spitzenklasse.

Auch Videos finde ich informativ und unterhaltsam und binde ja auch selbst in fast jeden meiner Beiträge ein relativ aufwendiges Video ein. Aber man macht dies nicht wegen den Punkten, sondern, weil es Freude macht dies mit einer ziemlich niveauvollen Gemeinschaft zu teilen.
Dieses sehe ich aber nun schwinden, da ja Qype mit dieser “Neuheit” in eine andere Richtung geht und zu einem Eventportal werden will. Somit hat die Seite ein ganz anderes Konzept, ob mir das gefällt weiß ich nicht, denn die Events interessieren mich nicht sonderlich. Es ist interessant mal zu sehen was bei mir so los ist, das lese ich aber auch hier in Hannover im “Schädelspalter” (den kann man ja nun prima abtippen, dann kommt man so auf 20-30 Events am Tach).

Was die neue Punkteregelung angeht möchte ich folgendes sagen:
Ich hatte Qype immer als Startseite eingetragen. Und wenn ich meinen Browser starte und sehe das ich neue punkte habe freut mich dies tierisch und motiviert mich ungeheuer! (Danke an Alle!)
So kommt es, das ich schonmal so 6-10x am Tag nachschaue, was sich so getan hat.
Nicht, weil ich Punktegeil bin, sondern, weil es einfach richtig Spaß macht die Feedbacks so direkt zu sehen und auch durch das Ranking ein wenig Ehrgeiz aufkommen zu lassen.

Wenn sich die Feedbacks nicht auf die Punkte auswirken fällt dies alles weg. Also wenn ich mich anmelde weiß ich genau wie viele Punkte ich habe, die Spannung ist dahin.
Das mag ja jeder anders sehen, ich beschreibe nur wie ich es empfinde.

Und solche Beiträge wie:
“Sehr schön, kann ich nur empfehlen” oder “Sehr schön dort.” (das ist der originale Wortlaut) Reizen mich überhaupt nicht, ich meine sogar, die kann man ruhig löschen. Dann kann ich ja Überall hinschreiben: “Da wollte ich auch schon mal hin”.

Ich bin ursprünglich hier Qype gelandet, weil hier eben nicht nur BlaBla steht, sondern die (aller) meisten Leute etwas zu erzählen haben.

Wie ich schon geschrieben habe sehe ich das diese Seite in die absolut falsche Richtung abdriftet um anschließend in der Mittelmäßigkeit zu versinken.
Dies würde ich sehr bedauern, da Qype inzwischen ein fester Bestandteil meiner Freizeit geworden ist, den ich z.Zt. noch sehr genieße.

Thragor Kennt jemand eine Alternative zu Qype? ... sorry, die Nachricht trifft mich. Deine Vorhersage sehe ich genau so kommen, wie Du es sagst. Gerade im Zusammenhang mit der Punkteumstellung meines Erachtens der ultimative Todesstoß für Qype :-( Ich bin mehr als traurig.

fingert Ich bin auch schon am überlegen, andererseits will ich mich nicht einfach so unterkriegen lassen, das wäre schade für diejenigen, die hier weiterhin tolle Qualitätsbeiträge schreiben.
Vielleicht kann man ja ne Gruppe aufmachen, “Das alte Qype” oder so. Was das bringen soll weiss ich auch noch nicht, ist aber ne Idee. Denn es gibt ne Menge netter Leute hier.

Mövenpick Restaurant Kröpcke - Mitte

Georgstraße 35, 30159 Hannover

01-10-2008

Bisher habe ich im Café Kröpcke nur gute Erfahrungen gemacht.
Der Erdbeerkuchen ist ausgezeichnet und das Frühstücksbuffet kann ich auch wirklich sehr empfehlen.
Die Bedienung ist auch in Ordnung, aber das haben ja schon alle geschrieben.
Die Geschichte des Cafés ist um so interessanter:
Mit dem Kaffe begann alles 1869.
Da verlegte Hofkonditor Georg Robby sein Café von der Leinstraße hierher (Kröpcke) der Platz lag aber damals noch außerhalb des Zentrums und hatte keinen Namen. Es war ein Pavillon aus Gusseisen und Stahl.
1876 wird das Café an Wilhelm Kröpcke verpachtet, der es bis ins Jahr 1919 hinein betrieb.
1910 Starb Herr Kröpcke und der Platz, der sich nun im pulsierenden Hannover befand wurde im Volksmund Kröpcke genannt. In den 20er Jahren war das Cafe der Mittelpunkt des hannoverschen Kulturlebens. Unter Anderem war es der Treffpunkt der "Kröpcke-Indianer" zu denen der Philosoph Theodor Lessing gehörte.
1943 wurde der Platz und das Cafe im Bombenhagel zerstört.
1947 wurde ein Provisorium aus Zeltplane als Cafe neu eröffnet.
1948 Erhielt der Platz offiziell den Namen "Kröpcke". Auch das Cafe wurde umgestaltet, ein Flachbau aus Leichtmetall, Holz und Glas ersetzte das Zeltprovisorium.
1976 Mövenpick erbaute das Cafe´ neu und ist seit 1983 in seiner heutigen Erscheinung in Hannover.

Lasst Euch den Erdbeerkuchen schmecken!

Thilo-W. Finger