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Soy janatürlich de Hamburgo. Estoy en Qype desde 08-11-2007

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Döner Queen Sarioglu GmbH - Winterhude

Jarrestr. 57, 22303 Hamburg

25-03-2011

Im "Dönerkrieg der Jarrestadt" ;) für mich ganz weit vorn. Die Mitarbeiter (und vor allem die Chefin - glaube jedenfalls, dass sie es ist) sind wirklich IMMER ALLE freundlich. Selbst kurz vor Ladenschluss, als alles schon sauber war und ich mich selbst ganz furchtbar unverschämt (naja, aber halt auch hungrig) fühlte..
Mir reicht meistens der Mini-Döner, von der reichlichen Soßenauswahl hab ich bisher keinen Gebrauch gemacht, da die Avocadosauce und ich uns schon gefunden haben, hach.
Der Freund lobt außerdem die Reihenfolge der Befüllung: Fleisch, Sauce, Salatgedöns, Fleisch, Sauce (und nicht wie anderswo, wo man, um das Fleisch zu erreichen, erst alle anderen Schichten vernichten muss). Jaaa, ein Dönerkenner ;)

Es lebe die Königin!

EDEKA Niemerszein am Mühlenkamp - Winterhude

Mühlenkamp 45, Winterhude, 22303 Hamburg

25-03-2011

Edeka, du machst mich arm,
wird mir doch jedes Mal ganz warm
ums Herz, wenn ich dich nur betrete.
Und brauch ich doch nur rote Beete,
nen O-Saft muss ich trotzdem pressen.
Die guten Vorsätze vergessen -
kauf ich die Käsetheke leer.
Herrgott, es schmeckt nunmal nach MEHR!

Hier mag ich gerne Kunde sein,
im Mühlenkamp beim Niemerszein.

Frank Selten geworden bei Qype es ist,
meist geschrieben nur noch Mist,
gejammert, gemeckert und niedergemacht,
tobt hier so manch' Konkurrenten-Schlacht.
Doch manchmal passiert es, so wie grad' jetzt,
dass mein Gesicht ein Lächeln aufsetzt,
denn ein Beitrag wie Deiner,
geht kaum noch feiner,
nur deshalb bin ich noch hier :)

In diesem Sinne: Schön zu wissen, dass noch nicht alle Qyper in "Yo-Digger-voll-geil-gerne-wieder"-Gestammel verfallen sind :)

Malte Klauck Tolle Empfehlung: Mir gefallen die Bilder, welche bei Niemerszein am Mühlenkamp vorne in der frische Abteilung hängen! :o)

kafayas - Winterhude

Semperstrasse 64, Café & Spécialités, 22303 Hamburg

25-09-2008

Sonntag, 13 Uhr. Ja, es gibt noch Frühstück. Schööön. Kein Buffet, ganz normal à la carte (findet man sonntags ja auch nur noch sehr vereinzelt, dabei hat man doch nicht generell einen mordsmäßigen Brunchhunger, der 10-20 Euro pro Person rechtfertigen würde…). Hier jedenfalls kommen wir günstiger davon, ich bezahle 5,90 für ein großes gemischtes Frühstück (wahlweise mit Rühr- oder Spiegelei), der Freund hat drei Rühreier auf Brot. Auf Nachfrage bekomme ich auch einen (ziemlich großen) Obstsalat (eher ein Apfelsalat, garniert jedoch mit Himbeeren, Nektarinen- und Feigenstückchen), der mit 3,50 abgrechnet wird. Dazu noch frischer O-Saft, Cappuccino, Tee… ok, mit allem Drum und Dran sind es dann doch ca. 20 Euro für beide zusammen.
Der Laden ist eher klein, aber fein. Drei lange Tische, nur wir und zwei andere Gäste im Laden. Laufkundschaft deckt sich mit Brötchen und Kuchen (sieht verlockend aus) ein. Wir freuen uns über die ausliegenden Sonntagszeitungen und nutzen unseren langen Tisch in aller Gänze, lösen Rätsel, lungern sonntäglich herum..
Beim Bezahlen wird unsere Ehrlichkeit und unser Erinnerungsvermögen auf die Probe gestellt. Anscheinend schreiben sie dort nicht auf, wer was bestellt hat (und die Kasse kann es sich nicht merken), dann war auch noch Personalwechsel, puh… Da würd ich mir mal was ausdenken (oder halt Zettel und Stift spendieren), wenns meins wär. Naja, ich hab glaube ich an alles gedacht und kann guten Gewissens wieder hingehen.
Machen sehr auf Bio und frisch, sieht alles lecker aus, nur der Putenformfleischaufschnitt trübte den Eindruck. Bei gutem Wetter werden auch draußen Tische aufgestellt. Im Verkauf gibt es auch Kekse, Tee, Schokoladen, Bonbons…

Bleibt zu hoffen, das das Kafayas seinen kuscheligen Charakter beibehalten kann und in dieser eher ruhigen Gegend Winterhudes mit seinem ambitionierten Konzept überlebt.

NIVEA Haus - Neustadt

Jungfernstieg 51, 20354 Hamburg

18-09-2008

Oh, du große Enttäuschung… Ich als Vielcremerin und Massagesüchtige hätte ja nun gedacht, ich wäre im Paradies angekommen. Aber hört selbst.

Einen Gutschein für “Schwerelos” (Fußbad und -massage) und “Über den Wolken” (Schaum- und Ölmassage) bekam ich von einer Freundin zum Geburtstag. Sie selber wollte auch einmal “Schwerelos” buchen. Bis wir einen Termin bekamen, hat es gedauert. Naja, überfüllt wegen Großartigkeit. Dachten wir.
Im Verkaufsraum im Erdgeschoss warten wir ein bisschen an der Kasse, dann werden wir nach oben geschickt, in eine Art Lobby mit Binnenalsterblick. Ganz nett, aber nicht besonders, Wartezimmeratmosphäre. Vor allem ist weit und breit kein Schw… zu sehen, wir kommen uns irgendwie so abgestellt und unbetreut vor. Tee und Schokolade stehen herum. Dazu hat uns zwar niemand eingeladen oder darauf hingewiesen, aber selbst ist die Frau… Endlich kommt dann eine Dame, die meine Freundin mit zur Fußmassage nimmt. Da wir am Telefon extra gefragt hatten, ob es möglich wäre, unsere Fußmassagen gleichzeitig zu bekommen, verbleibe ich in freudiger Erwartung einer weiteren freundlichen Niveahaus-Mitarbeiterin, die um die Ecke schweben und mich abholen würde. Es gelingt mir leider nicht, meine Freudigkeit über die folgenden 25 Minuten aufrecht zu erhalten. Erst dann nämlich kommt die allerdings schon bekannte Mitarbeiterin mit meiner Freundin nach ihrer Massage zurück, um mich abzuholen. Unseren Unmut tun wir sogleich kund, die Dame meint dazu, sie würden diese Fußmassagen gar nicht gleichzeitig vergeben. Schade, dass die Telefonfrau darüber anscheinend nicht informiert wurde. Unsere Anmerkung, dass es dann logistisch doch schlauer gewesen wäre, wenn ich zuerst die Fußmassage bekommen hätte und danach, während meine Freundin die Füße massiert bekommt, die Schaummassage, kann ihr immerhin ein “Hm ja, das wär wohl besser gewesen, tut mir leid” entlocken.

Ok, runtergeschluckt, wir sind ja zum Entspannen hier. In dem kleinen Raum, in den mich die Niveafrau führt, ein bequemer Sitz, eine kleine Wanne, in die ich meine Füße tauchen soll. Plätscher, plätscher, ja ganz nett, aber jetzt endlich meine Fußmassage! Doch Fußmassage bedeutet anscheinend nicht immer Fußmassage. Vielmehr cremt sie mir die Füße ein. Und obwohl ich ihre Frage, ob der Druck den so ok sei (haha, welcher Druck!?), eindeutig mit einem “Mehr” beantworte, ändert sich nichts an ihrer “Blümchenmassage”. Ich gucke auf die Alster und konzentriere mich darauf, das Kitzelgefühl zu unterdrücken.

Nun geht es, die Füße in zu großen Niveapuschen, auf in den Keller (der Zeitschriften lesenden Freundin im ersten Stock sowie dem glotzenden Tourimob im Verkaufsraum auf dem Weg kurz zugewunken). Zunächst ein professionelleres Gefühl, Mitarbeiter sind sichtbar, mir werden Bademantel und Handtücher übergeben sowie eine Umkleidekabine zugewiesen. Das papierne Einmalunterhöschen verschmähe ich dann doch, ich Fuchs habe eine Bikinihose eingepackt. Schon bald wird mir klar, dass ich als wahrer Fuchs wohl einen Neoprenanzug eingepackt hätte… Der “Behandlungsraum” sieht eigentlich ganz nett aus, Musik, ein paar Kerzen. Ich nehme Platz auf einer Liege aus Stein und Fliesen, über der mehrere Duschköpfe schweben. Zur Erinnerung: Eine Schaummassage, gefolgt von einer Ölmassage erwarten mich hier. NÖÖÖÖT, und wieder falsch. Ein Einseifen mit Niveaduschgel, gefolgt von einem Einreiben mit Niveaduschöl sind die kraftlose Wahrheit. Das Schlimmste hier aber: Im Raum ist es mal richtig a…kalt. Jedenfalls wenn man fast nackt ist, auf Steinplatten liegt und mehr oder weniger abgeduscht wird. Die Einseiffrau, die übrigens sehr nett ist, meint, dass die Räume hier unten alle gleich temperiert seien und eine individuelle Regelung nicht möglich (wenn man trocken ist, friert man bestimmt auch nicht so, könnte ich mir vorstellen). Sie bemüht sich, dreht das Duschwasser wärmer, legt mir beim Duschen ein Handtuch über. Hilft nichts, ich habe trotzdem eine fiese Gänsehaut und hoffe nur, dass es bald vorbei ist. Wie ein fremdes nacktes Wesen, das an einem kalten Novembertag aus der Alster gefischt, auf den Jungfernstieg geworfen und mit Wasserschläuchen der Freiwilligen Feuerwehr abgeduscht wird, so ungefähr fühle ich mich. Danach nehme ich noch eine schnelle heiße Dusche (eine richtige, so eine zum Stehen), möchte auch nicht mehr in dem kleinen Ausruhbereich sitzen, sondern schnellstens meine warmen Sachen anziehen.
Nach einem letzten nutzlosen Versuch, unserem Unmut an der Rezeption Gehör zu verschaffen, verlassen die Freundin, die mittlerweile wohl das niveahauseigene Zeitschriftensortiment in und auswendig kennt, und ich diesen Ort.

Einen schönen Wellness-Tag, den könnten wir jetzt gebrauchen.

Barmann56 jetzt weiß ich wenigstens, wo ich hamburg einen großen bogen machen darf, von außen sah es ja ganz passabel aus….

Spiegelberg ich bekomme langsam Angst vor dem Nivea Haus

Schanzenstern Übernachtungshaus und Bio-Restaurant - Sternschanze

Bartelsstr. 12, 20357 Hamburg

21-05-2008 (actualizado el 16-07-2008)

Oh, wie schön…
Dem rummeligen Schulterblatt eben selbiges kalt gezeigt, machten wir uns an einem frühsommerlichen Samstag auf zum Frühstück im lauschigen Hinterhof des Schanzensterns. So ruhig hier. Und so grün. Und so sonnig…
Für 9,50 € (das ist das teuerste Frühstück, hab den Namen vergessen) gab es sehr leckeres Müsli mit frischen Früchten (hm, mit Mango, Ananas…), Brötchen und Brot, einen wirklich riesigen Teller mit Schinken und Käse (oh, so viel Käse!), ein weich(!) gekochtes Ei, dazu ein Heißgetränk nach Wahl (guuut: Milchkaffee mit Espresso) und einen Sekt oder O-Saft. Preis-Leistung top! Und alles Bio Bio Bio. Verschämt mussten wir am Ende die vielen Käsereste abräumen lassen, es überstieg einfach wirklich unsere Kapazitäten! Beim Frühstück für 7,20 € ist statt des ganzen Aufschnitts wahlweise Rührei oder Spiegelei mit Speck dabei (und kein Saft). Beides auch sehr schmackhaft, wie die pflichtbewussten Ausflüge auf die Teller zu meiner Rechten und Linken bestätigen konnten.
Die Stühle sind anscheinend dauerhaft an die Tische gekettet (auf Nachfrage wurde uns dies jedenfalls gesagt und auch die eingerosteten Schlösser sprechen dafür), was den Bewegungsradius am Tisch etwas einschränkt. Ist aber okay, vielleicht hat sich ja irgendwer regelmäßig beim Rausgehen nen Stuhl unter den Arm geklemmt und mitgehen lassen. Naja, es gibt auch noch Bierbänke, für eine große Gruppe wurden an dem Tag mehrere lange Tische zusammengeschoben. Der Service-Mitarbeiter war sehr bemüht und freundlich, wenn auch unserer Sprache nicht vollkommen mächtig und daher bei Nachfragen ein bisschen überfordert, aber wir hatten ja Zeit :)
Das war mal ein wunderbar entspanntes Frühstück!
Den einen Punkt Abzug gibt es für das Ladeninnere, das mir nicht gefällt. Zum Durchgehen auf dem Weg zum Hinterhof reichts.

----- Nachtrag -------

Jetzt wollte ich hier erneut mit einer Freundin ein leckeres und erschwingliches Frühstück genießen und, oh Schreck: Die Karte wurde geändert! Übrig bleibt eine Auswahl zweier (sehr) kleiner Basisfrühstücke, die man dann um weitere Zutaten ergänzen kann. Für eine Zusammenstellung, die den oben genannten Frühstücken entspräche, würde man so locker doppelt so viel oder mehr bezahlen. Och nööö… Dachten wir dann auch und suchten das Weite bzw. ein anderes Frühstücksetablissement.
Eine Verkleinerung der Portionen (die ja sowieso zu groß waren) bei gleichzeitiger leichter Preiserhöhung hätte ich besser gefunden.
Schade :(

El Paso - Kiel

Kleiner Kuhberg 2, 24103 Kiel

09-05-2008 (actualizado el 22-05-2008)

Ich mag das Brunch, das ziemlich üppig daherkommt und neben den gängigen Basics auch nette immer mal wechselnde Extras wie Pfannkuchen, Mini-Quesadillas, viiiieele Erdbeeren… bietet.
Empfehlenswert auch der Mittagstisch, der nur 5,60 € kostet und zusätzlich zu einem (es sind, glaube ich, immer drei zur Auswahl) meist eher fettigen Mahl (erhalten die unterschiedlichen Gerichtbezeichnungen beim Mexikaner ihre Berechtigung eigentlich jeweils nur durch die jeweilige Rolltechnik der Weizentortilla und die Position des Käses?! Burrito, Quesadilla, Enchilada, Fajita… tss!) auch noch einen wahlweise alkoholfreien oder alkoholhaltigen Cocktail beinhaltet. Letzterer ist z.B. prima geeignet, um ein kleines Mittagstief zu überwinden ;) Die Servicemädels sind nett und tragen die furchtbaren, oft viel zu großen ElPaso-Schlabber-Tshirts mit Würde.
Blöd: Manchmal dauerts und die Toiletten riechen.

Pasta & Passione - Prenzlauer Berg

Kastanienallee 94, 10435 Berlin

28-04-2008

Der richtige Ort für eine schnelles Mittagessen oder einen nachmittäglichen Snack. Auf die Kissen in der Fensterfront gesunken, teilten wir eine hauchdünne Salamipizza (ca. 6-7 Euro), deren Entstehung wir, auf die offene Küche blickend, schon beiwohnen durften. Die Nachbartische stehen ziemlich dicht, macht aber nichts, wir wollen uns ja nicht häuslich niederlassen. Außerdem konnten wir so unangestrengt die äußerst appetitlichen Nudelgerichte der Nebenmänner begutachten, die, laut Tafel, mit frischer hausgemachter Pasta bereitet werden. Auch hier befindet sich der Preis auf sympathischem Mittagstischniveau. Die insgesamt eher kleine Auswahl werte ich positiv. Insgesamt angenehm unaufdringlich, Kellner irgendwie so italienisch :)

Steman - Viena

Otto-Bauer-Gasse 7, 1060 Wien

28-04-2008

Bei abendlicher Bummelei erst ignoriert, dann argwöhnisch beäugt und schließlich für großartig befunden.
In einer Nebenstraße der Konsummeile Mariahilferstraße fanden wir dieses schöne Lokal. Von außen konnte man nicht viel erkennen, innen jedoch eine Gastwirtschaft, die mich irgendwie an Beschreibungen in deutscher Nachkriegsliteratur erinnerte. Nicht karg jedoch, sondern viel eher puristisch würde ich die Einrichtung nennen. Helle Wände, dunkelbraune Holzvertäfelungen, wenig SchnickSchnack. Im vorderen Raum ein paar wenige kleinere Tische, im hinteren mehr Platz. Über die beiden Nichtrauchertische, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Rauchertischen befanden, mussten wir doch lachen.
Eine junge Kellnerin bediente uns sehr freundlich und übersetzte uns doofen Deutschen geduldig all die österreichischen Leckereien. Die Schinkenfleckerl (Nudeln) der Begleitung fand ich eher lahm, was für mich aber wohl am Gericht selbst und nicht an der jeweiligen Zubereitung liegen mag. Mein Erdäpfelvogerlsalat (Kartoffelsalat an Feldsalat) mit Hähnchenstreifen in Sesampanade war genau nach meinem Geschmack. Leider habe ich weder Getränke- noch Speisenpreise im Kopf, für Wien fanden wir es vergleichsweise günstig. Das sonstige Publikum war überhaupt nicht tourilastig und hätte unser Hamburger Hochdeutsch uns nicht als eindeutige Nordlichter geoutet, hätten wir uns gefühlt wie die Wiener ;) Nichts für ein romantisches Dinner, aber perfekt, um ein gutes und solides Abendessen zu nehmen oder etwas trinken zu gehen.

Barmann56 das kenne ich genauso, musste mir in salzburg auch alles übersetzen lassen….....

Enjoy it! Finest Icecream and fruits - Winterhude

Mühlenkamp 21, 22303 Hamburg

28-04-2008

Also, das einzige, was stört, ist der Name: “Enjoy it!” Yeah, and have fun, jump around, put your hands up in the air…
Egal, das Eis ist gut und schmeckt nach dem was drauf steht. Die frischen Obstsalate (sortenrein oder gemischt erhältlich) machen das Eis noch leckerer und das schlechte Gewissen kleiner ;) Auch wir standen vor einigen ausverkauften Sorten, aber: Es war neun Uhr abends und der gestrige Sonntag wohl der bisher wärmste Tag des Jahres und außerdem ist es meiner Meinung nach auch ein Zeichen von Frische, dass nicht jede Sorte in mehrfacher Ausfertigung immer auf Lager ist. Noch dazu kratzte mir der nette Besitzer (oder Mitarbeiter?) sorgfältig eine gar köstliche Miniportion Kokoseis aus dem fast leeren Bottich, welches mit meinem Himbeereis wunderbar harmonierte. Für einen etwas weiteren Eistransport kann man ab einer bestimmten Eismenge (ich glaube, 3 bis 4 Kugeln müssen es schon sein) statt eines gewöhnlichen, bei sommerlichen Temperaturen das Dahinschmelzen eher fördernden Pappbechers eine praktische isolierende Styroporverpackung erhalten.
Obwohl ich die bisher immer kurze Wartezeit zu schätzen weiß, wünsche ich “Enjoy it” in Zukaunft Warteschlangen, die die Qualität des Eis (des Eis’? des Eises?) widerspiegeln. Es gibt auch einige wenige Draußenplätze!
Letzten Sommer hatten sie übrigens oft ziemlich lange auf, auch noch gegen 11 Uhr abends, als die “Eiszeit”-Türen einem längst eiskalt (!) vor der Nase zugeschlagen worden waren…

Café Canale - Winterhude

Poelchaukamp 7, 22301 Hamburg

07-03-2008

Also den Frühstückshymnen kann ich nichts mehr hinzufügen, außer: Ich liiiebe die dicken fetten Pfannekuchen (nee, so sind sie gar nicht) und die Rhabarber-Erdbeer-Marmelade, hmmm. Was ich nicht so liebe, ist das Holz-in-Holz(-Buche?)-Interieur, das mich an die ach so praktischen Tische und Stühle meines Kindergartens erinnert, irgendwie so gar nicht gemütlich. Und außerdem die Tatsache, dass man von den Kanalfensterplätzen zwar einen prima Ausblick hat, aber eben auch manchmal vernachlässigt wird. Verständlich, wenn nur eine Dame den ganzen Laden schmeißt und gleichzeitig Getränke macht, Getränke bringt, Buffet auffüllt, abkassiert, abräumt. In der Küche steht zum Glück noch jemand! Die erste und zweite dreckige Teetasse haben wir noch zurückgehen lassen, die dritte mit Ärmeleinsatz selbst gesäubert. Der zurückhaltende (und aufstehfaule) Begleiter begnügte sich statt des bestellten grünen Tees etwas resigniert auch mit dem servierten schwarzen.
Hoffend, dass unsere Erfahrungen mit dem Service Eintagsfliegen waren und wissend, dass Tische und Stühle wohl so bleiben, 3 Punkte.